Baubeginn im Herbst

Mittel stehen bereit für Umbau des Sportplatzes Dickebankstraße

Die Sportanlage an der Dickebankstraße befindet sich seit Jahren in einem beklagenswerten Zustand. Von Umkleidekabinen über die Beschaffenheit der beiden vorhandenen Spielflächen (Rasen und Asche) – eine Runderneuerung ist längst überfällig. Im Herbst sollen die Arbeiten endlich beginnen. 

„Die Gelder sind bewilligt, die Planungen laufen auf vollen Touren“, so Tim Radzanowski, Vorsitzender des Sportausschusses im Rat. Auf dem Areal des Aschenplatzes soll dann eine Kunstrasenspielfläche entstehen. Darüber hinaus soll die freiwerdende Fläche des Rasenplatzes (21.840 m²) zu einer öffentlichen Freizeitstätte mit dem Thema „Rollen, Fahren und Gleiten“ werden., u.a. mit einem attraktiven Angebot für Scater.

Bereits vor sieben Jahren hatte es Bestrebungen zur Errichtung eines Kunstrasens gegeben, doch der „Deal“ mit dem benachbarten Unternehmen Bereket, das eine Erweiterung seines Standortes in Wattenscheid geplant hatte, war geplatzt.

Kunstrasen und Freizeitpark

„Vor dem Hintergrund der demografischen und sozialen Entwicklung Wattenscheids wird eine Überplanung der Sportplatzanlage Dickebankstraße in eine wohnortnahe, qualitätsvolle Sport-, Spiel-, und Bewegungsfläche für alle Generationen und über alle Altersgrenzen hinweg angestrebt“, hieß es in der Verwaltungsvorlage. Zunächst soll – so die Planungen – die Kunstrasenspielfläche, dann die vielfältigen Freizeiteinrichtungen gebaut werden. Vor Frühjahr 2023 wird (nach menschlichem Ermessen) an der Dickebankstraße kein Fußball auf Kunstrasen rollen.

Bezirksbürgermeister Hans Peter Herzog hatte Anfang des Monats im Wattenscheider Rathaus ein Meeting mit Achim Paas, dem Leiter des Sportreferats. Dabei ging es neben dem Umbau an der Dickebankstraße auch um den Sportplatz Berliner Straße, um die Sporthalle des TB Höntrop und den „Wunsch“ des VfB Günnigfeld nach Schaffung einer Kunstrasenspielfläche.

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