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News und Magazine aus und für Bochum und Wattenscheid
Oberliga: Verband hat Urteil gefällt
Punkte aus Ahlen für die SGW
Am Mittwoch hat der Westfälische Fußball- und Leichtathletikverband in der Sportschule Kaiserau das Urteil über die Wertung des abgebrochenen Spiels im Ahlener Wersestadion gefällt. Die drei Punkte gehen auf das Konto der SG Wattenscheid 09.
Offiziell wird die von Schiedsrichter Nikolai Simpson (Castrop) in der Schlussphase nach mehreren Böllerwürfen aus dem Ahlener Lager abgebrochene Partie mit 3:1 für die SGW gewertet.
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SGW: Trainersuche ist beendet
Czapp kommt zur Lohrheide
Neuer Trainer bei der SG Wattenscheid 09 wird zum 1. Juli Przemek Czapp – unabhängig von der Ligazugehörigkeit des Vereins.
Der 36-jährige A-Lizenzinhaber war bisher nur für einen Club tätig – für den SC Verl. Rund zwei Jahrzehnte arbeitete Czapp im Nachwuchs an der Verler Poststraße. Michael Volmari, sportlicher Leiter des Verler Nachwuchses, lobte Czapp in höchsten Tönen: „Wir können uns gar nicht genug bei Przemek bedanken, wenn man sieht, was er hier in den vergangenen 20 Jahren geleistet hat. Er ist der Beweis dafür, dass es in der Jugend nicht nur wichtig ist Spieler zu entwickeln, sondern auch Trainer. Besonders hervorzuheben sind die zwei Aufstiege der zweiten Mannschaft unter der Leitung von Przemek als Cheftrainer.“
Czapp hatte die U21 des SC Verl von der Landesliga in die Oberliga geführt.
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🗿 Vor der Stadthalle Wattenscheid ist eine Bronze-Skulptur gestohlen worden – und die war alles andere als klein.
🚨 Die etwa 500 Kilogramm schwere Figur im Wert von rund 4.000 Euro verschwand zwischen dem 16. April um 15.30 Uhr und dem 17. April um 16 Uhr vor dem Haupteingang an der Saarlandstraße.
🚚 Weil die Skulptur so schwer ist, geht die Polizei davon aus, dass die Täter ein Fahrzeug genutzt haben.
📞 Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich unter 0234 / 909-8405 melden.
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Oberliga: SGW nur 3:3 gegen Bielefelder Reserve
Bitterer Rückschlag
Die SG Wattenscheid 09 musste einen herben Dämpfer im Kampf um den Aufstieg einstecken. Am Samstag gab es vor 1000 Zuschauern nach einem turbulenten Spiel im Lohrheidestadion nur ein 3:3 gegen die Zweitvertretung von Arminia Bielefeld.
Das Wattenscheider Trainertrio hatte die Qual der Wahl. Alle Spieler standen zur Verfügung, so dass Nils da Costa und Nico Pulver auf der Tribüne Platz nehmen mussten. Die Gäste aus Bielefeld, in deren Reihen mit Semih Sarli ein Ex-09er stand, begannen sehr offensiv und bereiteten den Hausherren mit ihren schnellen Außenbahnspielern einige Probleme. In der 7. Minute dann eine Schrecksekunde, als Joshua Mroß eine Flanke nur mit einer Faust kurz abwehren konnte, und der Arminen-Angreifer den Ball über das Tor jagte. Auf der Gegenseite dann die erste Chance durch einen Flachschuss von Robert Nnaji nach klugem Zuspiel von Tom Sindermann. In der 18. Minute durfte der Wattenscheider Anhang dann jubeln. Eine Ecke von Mike Lewicki verlängert Robert Nnaji am kurzen Pfosten und Innenverteidiger Albin Thaqi (sein erstes Saisontor) staubte ab. Nach einer halben Stunde dann die kalte Dusche, als Bielefelds Kracht aus Linksaußenposition das Leder ins kurze Eck spitzelte. Da sah Schlussmann Joshua Mroß mehr als unglücklich aus. Sieben Minuten später der nächste Patzer. Mike Lewicki spielte 30 Meter vor dem eigenen Tor einen katastrophalen Querpass, den die Gäste im zweiten Versuch (zunächst ging der Ball an den Pfosten) durch Theiß zur Führung nutzten.
Doch die 09er erholten sich schnell von diesem Doppelschock. Einen Freistoß von Mike Lewicki köpfte Finn Wortmann in den Fünf-Meter-Raum hinein, und dort staubte erneut Albin Thaqi ab. 90 Sekunden später war die Partie wieder gedreht. Robert Nnaji hatte sich rechts durchgesetzt und von der Torauslinie in den Rückraum gepasst. Mike Lewicki traf zur Führung ins linke untere Eck.
Nach dem Seitenwechsel ging es weit weniger turbulent zu. Über weite Strecken plätscherte die Partie vor sich hin. Dem Angriffsspiel der Hausherren fehlte Esprit und Tempo. Völlig überraschend kamen die Gäste in der 77. Minute im Anschluss an einen Sarli-Freistoß durch Joker Ofori zum Ausgleich. Danach wirkten die Aktionen der 09er hektisch und unkontrolliert. Die Nervosität war im weiten Rund greifbar. In der dritten Minute der Nachspielzeit konnte Bielefelds Torwart einen Distanzschuss von Robert Nnaji noch an den Querbalken lenken. Wenig später der Abpfiff und lange Gesichter allenthalben im 09-Lager.
Am nächsten Sonntag geht es zum Gastspiel nach Rheine. Das danach folgende Topspiel in der Lohrheide gegen Westfalia Rhynern ist auf Freitag (1. Mai) um 15 Uhr vorgezogen worden.
Mroß, Sindermann, Gabriel, Thaqi, Renke, Tunga, Lewicki (81. Buckmaier), Firat (68. Anan), Wortmann (87. Jann), Nnaji, Schacht (61. Uzunbas)
1:0 Thaqi (18.), 1:1 Kracht (30.), 1:2 Theiß (37.), 2:2 Thaqi (40.), 3:2 Lewicki (42.), 3:3 Ofori (77.)
Zum Bild: Die beiden ersten Saisontore von Albin Thaqi reichten nicht zum Sieg gegen Bielefeld: Foto: Maik Matheus/SGW
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Oberliga: SGW marschiert weiter – 2:0-Sieg in Verl
Stürmer trafen
Die SG Wattenscheid 09 mischt weiter ganz kräftig im Aufstiegsrennen mit. Am Sonntag gab es einen 2:0-Sieg bei der Zweitvertretung des SC Verl durch Treffer der beiden Stürmer Robert Nnaji und Kevin Schacht.
Im Gegensatz zum letzten Sonntag gegen Hiltrup gab es bei der SGW zwei Veränderungen in der Startelf. Für Finn Wortmann und Serhat Kacmaz liefen Atakan Uzunbas und Albin Thaqi an der Verler Poststraße zu Beginn auf. Bereits nach knapp drei Minuten eine gute Möglichkeit für die Wattenscheider, doch Robert Nnaji schoss von links knapp am langen Eck vorbei. Danach übernahmen die sehr offensiv agieren Hausherren das Kommando, hatten deutlich mehr Ballbesitz, ohne allerdings im letzten Drittel gefährlich zu werden. Nach gut zwanzig Minuten wurden die 09er wieder deutlich stärker. Edi Renke schlenzte das Leder von der Strafraumgrenze knapp am rechten Pfosten vorbei, und nach einer halben Stunde verzog Berkan Firat – das Leder ging über das Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte Berkan Firat mit einem sehenswerten „Hackentrick“ Robert Nnaji in Szene, der aus halblinker Position die Führung erzielte: Saisontreffer Nummer 15.
Daserste Ausrufezeichen nach dem Pausentee setzten die Hausherren. In der 50. Minute klatschte ein Freistoß aus ca. 20 Meter an den linken Pfosten. Wenig später durfte der 09-Anhang wieder jubeln. Zunächst klärte Verls Torwart gegen einen Schuss von Edi Renke, doch den Abpraller jagte Kevin Schacht in die Maschen und konnte damit seine kleine „Torflaute“ beenden. In der 55. Minute hatte Schacht einen weiteren Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Keeper. Einen Distanzschuss von Mike Lewicki konnte der Schlussmann in der 70. Minute mit den Fingerspitzen an die Querlatte lenken.
Die Hausherren bemühten sich weiter, die Partie offen zu halten und spielten munter nach vorn. Die daraus resultierenden Freiräume für Konter wusste die SGW in der Schlussphase nicht zu nutzen.
Am Ende war es ein verdienter Auswärtsdreier gegen einen spielstarken Gegner, der allerdings Schwächen im Torabschluss offenbarte.
Im Spitzenspiel besiegte Westfalia Rhynern den SV Lippstadt mit 3:0
Am kommenden Samstag empfängt die SGW um 14 Uhr im Lohrheidestadion die Zweitvertretung von Arminia Bielefeld.
Mroß, Sindermann, Gabriel, Thaqi, Renke, Tunga, Lewicki (76. Buckmaier), Firat (85. Wortmann), Uzunbas (46. Hacioglu), Nnaji (89. Jann), Schacht (80. Kegel)
0:1 Nnaji (44.), 0:2 Schacht (52.)
Zum Bild: Nach einigen Wochen Torflaute traf Kevin Schacht in Verl zum 2:0. Foto: Maik Matheus/SGW
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SGW: 09 zieht nach 9:1-Sieg ins Kreispokalfinale ein
Torhungrig in Günnigfeld
Die SG Wattenscheid 09 hat am Donnerstag einen Pflichtsieg eingefahren und setzte sich im Halbfinale des Kreispokals souverän mit 9:1 beim Nachbarn VfB Günnigfeld durch.
Die gegenüber dem Oberliga-Heimspiel gegen Hiltrup kräftig umgebaute Startformation der SGW brauchte an der Günnigfelder Kirchstraße keine Warmlaufphase. Nach einer Ecke von Kapitän Nico Buckmaier traf Innenverteidiger Albin Thaqi, der am Sonntag gegen Hiltrup gefehlt hatte, bereits in der 3. Minute per Kopf zur Führung – sein erster Pflichtspieltreffer im 09-Trikot. Wenig später lag der Ball zum zweiten Mal im Günnigfelder Tor, doch Ilias Anan stand im Abseits. Die SGW drückte aber weiter auf das Glaspedal und legte durch „Emu“ Hacioglu (13.) und Atakan Uzunbas (17.) nach.
Danach wurden die Hausherren etwas stärker, doch vor der Halbzeit zogen die Lohrheidekicker wieder das Tempo an und bauten durch Treffer von Uzunbas (39. + 45.) und Ilias Anan (42.) die Führung auf 6:0 aus.
Nach dem Seitenwechsel kamen die tapfer kämpfenden Günnigfelder durch May zum 1:6, 09-Nachwuchsspieler Abdulrahmann Muhammad Ali erhöhte später in Abstaubermanier zum 1:7. Bei einsetzendem Regen traf Edi Renke nach Zuspiel von Kapitän Nico Buckmaier mit einem cleveren Heber. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff setzte Jermaine Jann mit seinem Treffer den Schlusspunkt zum 1:9.
Im Finale des Kreispokals trifft die SGW auf Westfalenligist Concordia Wiemelhausen. Am Sonntag geht es um 15 Uhr bei der zweiten Mannschaft des SC Verl um Oberligapunkte weiter.
Wie der Verein auf Anfrage mitteilte, gibt es noch keinen Verhandlungstermin bzgl. des Ahlen-Spiels.
Rexhäuser, Ould Seltana (46. Pulver), Kacmaz (46. Ali), Thaqi (64. Renke), Hacioglu, Kegel, Buckmaier, Uzunbas (76. Firat), Anan, Duran (56. Lewicki), Jann
0:1 Thaqi (3.), 0:2 Hacioglu (13.), 0:3, 0:4 Uzunbas (17.+ 39.), 0:5 Anan (39.), 0:6 Uzunbas (45.), 1:6 May (56.), 1:7 Ali (73.), 1:8 Renke (81.), 1:9 Jann (90+1.)
Zum Bild: Atakan Uzunbas traf in Günnigfeld in der ersten Halbzeit gleich dreimal. Foto: Peter Mohr (Archiv)
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SGW: Frustbewältigung gegen den TuS Hiltrup
Fünf Ostereier
Nach den beiden Unentschieden gegen Gievenbeck und in Sprockhövel hat die SG Wattenscheid 09 den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden und besiegte am Ostermontag vor 1295 Zuschauern den TuS Hiltrup mit 5:0. Es wirkte ein wenig wie Frustbewältigung.
Das 09-Trainertrio konnte gegenüber dem Sprockhövel-Spiel am Gründonnerstag wieder auf Berkan Firat und Steve Tunga zurück greifen, die ihre Sperren abgesessen hatten und in die Startformation zurück kehrten. Nicht dabei waren Albin Thaqi, Ilias Anan und Tarik Ould-Seltana, dessen Position in der Viererkette von „Allrounder“ Tom Sindermann eingenommen wurde.
Die Partie gegen das Team aus dem Süden Münsters begann recht zäh und mit wenig Tempo. Die 09er taten sich zunächst schwer gegen die Fünferkette des Gastes. So wirkte es fast wie ein Weckruf, als in der 12. Minute ein Feuerwerkskörper explodierte, der aber offensichtlich außerhalb des Stadions gezündet wurde. Nach einem Ballgewinn von Kevin Schacht fehlte ihm die Präzision beim Zuspiel auf Robert Nnaji. In der 20. Minute konnte der TuS-Keeper einen Schuss von Nnaji nicht festhalten und wusste sich gegen den nachsetzenden Kevin Schacht nur durch ein Foul zu helfen. Schiedsrichter Dennis Magne (Arnsberg) zeigte auf den „Punkt“, und Robert Nnaji verwandelte gewohnt sicher – sein 13. Saisontor. Exakt nach einer halben Stunde die erste gefährliche Offensivaktion der Gäste, doch Berger traf von rechts nur ans Außennetz. Drei Minuten später nutzte der energisch nach setzende Mike Lewicki ein Missverständnis zwischen TuS-Kapitän Gockel und Torwart Böcker zum 2:0. In der 40. Minute forderte der 09-Anhang einen zweiten Foulelfmeter, doch nach einem „Zupfer“ gegen Steve Tunga blieb der Pfiff aus.
Nach dem Seitenwechsel setzte der Gast zunächst die erste „Duftmarke“, ein Schuss aus halblinker Position strich nur hauchdünn am langen Eck vorbei. Danach übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Nachdem sich Edi Renke auf der linken Seite durchgesetzt hatte, verwandelte Robert Nnaji dessen Flanke in der 51. Minute volley zum 3:0. Nur 90 Sekunden später der nächste Torjubel. Eine sehenswerte Ballstaffette, die Atakan Uzunbas auf der rechten Seite eingeleitet hatte, schloss Berkan Firat mit seinem sehenswerten Schlenzer ab. Wenig später lupfte Robert Nnaji nach einem langen Ball von Edi Renke das Leder über Hiltrups Keeper, aber auch knapp über das Tor. Mit einem fulminanten Distanzschuss setzte Kapitän Steve Tunga den Schlusspunkt zum 5:0. In der letzten Viertelstunde gab Nico Pulver nach seiner langen Verletzungspause sein Debüt im 09-Trikot. Ein rundum gelungener Abschluss des Osterfestes.
Am kommenden Donnerstag steht um 19.30 Uhr beim VfB Günnigfeld das Halbfinale im Kreispokal an, am Sonntag geht es zur Zweitvertretung des Drittligisten SC Verl. Anstoß an der Poststraße ist um 15 Uhr.
Mroß, Sindermann, Kacmaz, Gabriel, Renke (76. Pulver), Tunga, Lewicki (74. Kegel), Firat (66. Duran), Wortmann (46. Uzunbas), Nnaji (61. Jann), Schacht.
1:0 Nnaji (22./Strafstoß), 2:0 Lewicki (33.), 3:0 Nnaji (51.), 4:0 Firat (53.), 5:0 Tunga (68.)
Zum Bild: Robert Nnaji erzielte gegen Hiltrup seinen Saisontreffer 13 und 14. Foto: Maik Matheus/SGW
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SGW: Weiterer Rückschlag in Sprockhövel
Spätes Gegentor
Die SG Wattenscheid 09 tritt im Aufstiegsrennen auf der Stelle und musste vier Tage nach dem 1:1 gegen Gievenbeck einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Die Lohrheidekicker kamen am Donnerstag bei der TSG Sprockhövel nicht über ein 1:1 hinaus.
Das SGW-Trainertrio hatte die Startformation am Sprockhöveler Baumhof kräftig durch rotiert. Halb gezwungen und halb aus taktischen Erwägungen. Berkan Firat (Ampelkarte) und Kapitän Steve Tunga (5. gelbe Karte) drückten die Strafbank. Für Tunga trug Tom Sindermann an seiner alten Wirkungsstätte die Spielführerbinde. Mike Lewicki und Atakan Uzunbas rückten für die beiden gesperrten Mittelfeldspieler ins Team. Zudem kamen „Emu“ Hacioglu und Ilias Anan für Tarek Ould Seltana und Kevin Schacht in die Anfangself.
Es dauerte einige Minuten, ehe die Partie Fahrt aufnahm. Für den ersten Aufreger sorgte Atakan Uzunbas, der in der 10. Minute in aussichtsreicher Position das Leder rechts am Tor vorbei schoss. Genauer zielte acht Minuten später Mike Lewicki, der einen Freistoß aus ca. 18 Meter genau in den linken Torwinkel versenkte – sein erstes Saisontor. Wenig später lief Ilias Anan auf das TSG-Tor zu, schlug dann allerdings noch einen Haken nach rechts und verlor dadurch das Leder.
Für erhöhten Puls im 09-Lager sorgte dann Schlussmann Joshua Mroß, der sich in der 29. Minute einen „bösen“ Fehlpass erlaubte, der allerdings folgenlos blieb.
Der Beginn des zweiten Durchgangs war äußerst temporeich. Nach einem Freistoß von Mike Lewicki von der rechten Seite köpfte Albin Thaqi in der 51. Minute aus kurzer Distanz am TSG-Kasten vorbei. Auf der Gegenseite verzeichneten die Hausherren binnen 30 Sekunden eine Doppelchance durch Topatan und Dogan. Im Gegenzug verpasste Atakan Uzunbas ein Zuspiel von Robert Nnaji von der linken Seite.
Wie aus heiterem Himmel in der 82. Minute dann der Ausgleich. Finn Wortmann konnte auf der rechten Seite eine Flanke nicht verhindern, und der aufgerückte Abwehrhüne Ibrahim Bulut, der einst in der Jugend das 09.Trikot trug, köpfte ein. Danach verzog Mike Lewicki (87.) und schoss flach links am Tor vorbei, und in der Nachspielzeit traf Kevin Schacht von links nur das Außennetz. Der Schwung, die Leichtigkeit und das Spielglück aus der Vorrunde sind bei der SGW auf der Strecke geblieben.
Die Konkurrenten ASC Dortmund, Westfalia Rhynern und SV Lippstadt spielten alle samt auch 1:1
Am Ostermontag geht es um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TuS Hiltrup weiter.
Mroß, Hacioglu, Gabriel, Thaqi, Renke, Sindermann, Lewicki (88. Kegel) Uzunbas (70. Schacht), Anan (79. Duran), Wortmann (88. da Costa) Nnaji.
0:1 Lewicki (18.), 1:1 Dogan (82.)
Zum Foto: Die SGW musste sich in Sprockhövel mit einen 1:1 begnügen
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Oberliga: SGW nur 1:1 gegen Gievenbeck
Rückschlag in Unterzahl
Die SG Wattenscheid 09 musste am Samstag vor 958 Zuschauern einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen. Nach 60-minütiger Unterzahl reichte es am Ende in der Lohrheide nur zu einem 1:1 gegen den 1FC Gievenbeck.
Gegenüber der Partie am letzten Sonntag in Ahlen hatte das SGW-Interimstrainertrio nur eine Änderung vorgenommen. Für Atakan Uzunbas kehrte Berkant Firat in die Startformation zurück. Wie schon im Ahlener Wersestadion saß Ilias Anan auch diesemal zunächst wieder nur auf der Bank.
Die SGW hatte große Probleme ins Spiel zu finden. Der Gast aus Münsters Vorort attackierte früh und bracht die Hausherren damit in Schwierigkeiten. Nach einer Ecke in der 6. Minute wurde ein Schuss von Gievenbecks Ritter in höchster Not geblockt. Die Gäste spielten weiter mutig nach vorn, in der 17. Minute verhinderte Schlussmann Joshua Mroß in einer 1-1-Situation gegen Wolf den drohenden Rückstand, 30 Sekunden später eine weitere Glanztat des 09-Torwarts. Doch in der 21. Minute gab auch Mroß nach einer Ecke eine unglückliche Figura ab und konnte Gievenbecks durchaus verdiente Führung nicht verhindern. Rund zehn Minuten später der nächste Rückschlag für die SGW, Berkan Firat ließ sich nach einem Zweikampf in der gegnerischen Hälfte auf eine Diskussion mit Schiedsrichter Thielmann (Siegen) ein und sah binnen weniger Sekunden zweimal den gelben Karton. Die dezimierten 09er taten sich mehr als schwer, offensive Akzente zu setzen. Lediglich in der 40. Minute kamen sie dem Ausgleich nah. Nach einem Tunga-Zuspiel scheiterte Robert Nnaji aus halblinker Position mit einem Flachschuss am rechten Pfosten. Auf der Gegenseite konnte Joshua Mroß kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einen Flachschuss von Wolf entschärfen.
In der Pause reagierte das 09-Trainer-Trio und brachte Mike Lewicki für Tom Sindermann, der in dieser Woche seinen Vertrag an der Lohrheide für ein weiteres Jahr verlängert hat.
Wie aus dem Nichts kamen die 09er in der 53. Minute zum Ausgleich. „Edi“ Renke traf aus halblinker Position mit einem Schlenzer über den Keeper hinweg ins lange Eck. Äußerst sehenswert – und der Treffer erinnerte ein wenig an das Florian Wirtz-Tor aus dem Länderspiel am Freitag gegen die Schweiz. Trotz Unterzahl spielten die 09er fortan deutlich engagierter. Robert Nnaji zielte vier Minuten nach dem Ausgleich knapp über das Tor. In der 68. Minute musste Joshua Mroß im 09-Tor noch einmal beherzt zugreifen – nach einem abgefälschten Flachschuss von Tasdelen. In der Schlussphase spielten beide Team zwar weiter mutig nach vorne, doch echte Torchancen gab es weder hüben noch drüben.
Bezüglich der Wertung des Spiels bei RW Ahlen teilte die 09-Presseabteilung auf Anfrage mit: „Wir warten auf den Termin für die mündliche Verhandlung vor dem Verbandssportgericht in Kaiserau. Wir gehen nicht davon aus, dass dieser Termin vor Ostern sein wird, aber das bleibt abzuwarten.“
Am Gründonnerstag geht es für die SGW um 19 Uhr mit dem Auswärtsspiel am Sprockhöveler Baumhof weiter. Das nächste Heimspiel findet am Ostermontag um 15 Uhr statt. Gegner im Lohrheidestadion ist dann der TuS Hiltrup.
Mroß, Ould Seltana, Gabriel, Thaqi, Renke, Tunga, Sindermann (46. Lewicki), Firat, Wortmann (88. Uzunbas), Nnaji (84. Kegel), Schacht (57. Anan)
0:1 Eigentor (21.), 1:1 Renke (53.)
Zum Bild: Berkan Firat musste nach einer halben Stunde vorzeitig duschen. Foto (Archiv): Peter Mohr
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