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Sportvereine müssen weichen

Sporthalle an der Realschule Höntrop wurde umfunktioniert

Die Erschütterung war riesengroß, weil die Nachricht völlig unvorbereitet kam.

Die Stadt Bochum hat eine der beiden Sporthallen an der Realschule in Höntrop (eine von insgesamt drei im gesamten Stadtgebiet) umfunktioniert und will dort Flüchtlinge unterbringen – „unbegleitete minderjährige Ausländer“.

Sportbetrieb auf nicht absehbare Zeit gestrichen

Der Sportbetrieb ist damit dort auf nicht absehbare Zeit gestrichen. Sowohl die Schulleitung als auch die betroffenen Sportvereine sind kurzfristig informiert worden und standen vor großen Problemen.

Thomas Schlüter, Vorsitzender des Wattenscheider Rollsportclubs, startete auf Facebook einen Aufruf: „Wir haben heute erfahren, dass ab morgen unsere Trainingshalle geschlossen wird. Wir befinden uns in der Wettkampfphase und sind auf regelmäßiges Training angewiesen. Wer uns helfen kann, nimmt gerne Kontakt zu mir auf.“

Auch der Turnbund Höntrop ist betroffen

Auch der mitgliederstarke Turnbund Höntrop ist betroffen, der in der Sporthalle der Realschule das Gros des Volleyballtrainings durchgeführt hat. Die Suche nach Ersatzhallen gestaltet sich schwierig.

Die Tischtennisspieler der DJK Wattenscheid sind nun sogar zum zweiten Mal von einem Umzug betroffen. Durch den Neubau der Sporthalle am Märkischen Gymnasium war die DJK zur Pestalozzistraße „verlegt“ worden. Die dortige Halle steht nun ebenfalls auf der Liste zur Aufnahme von Flüchtlingen.

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