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Veranstalter meldet
Rekordanmeldezahlen

Der Stadtwerke Halbmarathon ist eine Mammutaufgabe

Der Stadtwerke Halbmarathon Bochum kann in diesem Jahr wieder ohne jede Einschränkung durch Corona stattfinden. Das erleichtert vieles – es bleibt aber eine Menge Arbeit, so einen Tag zu organisieren und durchzuführen. Ohne unzählige helfende Hände geht das nicht. 

Auf die Beine gestellt wird der Stadtwerke Halbmarathon mit all seinen unterschiedlichen Rennen vom TV Wattenscheid 01. Der Bochumer Leichtathletik-Club, einer der erfolgreichsten in Deutschland, stemmt diese Großveranstaltung fast nebenbei. Und alle machen mit: Die Athleten, die Trainer, das Management, die Verwaltungsmitarbeiter des Olympiastützpunkts. Eigentlich beginnt die Vorbereitung des kommenden Stadtwerke Halbmarathons Bochum schon kurz nach dem Ende des vorherigen. 

Vorbereitungen starten nach Herbstferien

„Nach der Siegerehrung am Donnerstag nach dem Stadtwerke Halbmarathon Bochum starten wir nach einer Pause von zwei bis drei Wochen, nach den Herbstferien“, sagt Sebastian Kraus, Jugendtrainer und beim Halbmarathon zuständig für Strecke und Sicherheit. „Der erste Anruf geht dann ans Tiefbauamt, die Baustellenkoordination, um zu fragen, ob die Strecke zur Verfügung steht. Man muss aber auch sagen, dass das mittlerweile eine eingespielte Sache ist. Mit allen Behörden läuft das super, das muss man auch mal loben.“

Wöchentliche Vorbereitungstreffen

Einmal wöchentlich trifft sich das Organisationsteam, um Informationen auszutauschen. An einer so großen Veranstaltung hängt eben ein ganzer Rattenschwanz von Notwendigkeiten, so Kraus: „Das ist schon tricky in der Stadt“.

Es müssen Verhandlungen geführt werden mit der Zeitnahme-Firma, mit den verschiedenen Gewerken, dem THW, der Bogestra, der Taxizentrale, mit umliegenden Altenheimen, der Feuerwehr, den Notärzten, die Sperrung von Parkplätzen am Straßenrand muss sichergestellt werden. Dazu kommt die Organisation von Physio-Angeboten, der Verpflegung, der Sponsorenbörse, jede Bratwurstbude braucht ein Sicherheitskonzept.

Zudem wird alles teurer: „Wenn wir keine Sponsoren hätten, müsste jeder Läufer, jede Läuferin, ein Startgeld von 80 – 120 Euro zahlen, um das kostendeckend zu machen“, sagt Sebastian Kraus.

So richtig fertig ist dann alles rund eine halbe Stunde vor dem Start am ersten Septembersonntag um neun Uhr. Um 4.30 Uhr früh fangen die Organisatoren an, endgültig alle Straßen abzusperren, zum Schluss folgt noch eine Abnahme durch die Behörden. 

Die Teilnehmer bekommen davon wenig mit. Davon wird es in diesem Jahr wohl eine Rekordzahl geben. Die Anmeldezahlen lagen im Juli 25 Prozent über den Zahlen vor der Corona-Pandemie. „Das lässt uns optimistisch nach vorn gucken“, sagt Sebastian Kraus – trotz der vielen Arbeit. 

Der diesjährige Stadtwerke Halbmarathon findet am 3. September statt. Anmelden kann man sich bis zum 23. August unter stadtwerke-halbmarathon.de

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