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Jans Zehn-Zutaten-Küche

Jan Klose kocht heute: Feurig feines Currysüppchen

Er ist wohl der bekannteste Koch Wattenscheids: Jan Klose. 2018 gewann er die Küchenschlacht im ZDF und wurde der jüngste „Hobbykoch des Jahres“ aller Zeiten.

Starkoch Johann Lafer machte ihm ein Ausbildungsangebot. Klose lehnte ab und studiert lieber Geographie und Sozialwissenschaften, um Lehrer zu werden. Aber natürlich kocht der ehemalige Schüler des Märkischen Gymnasiums weiter – zu Hause, immer wieder im Fernsehen und für unser Magazin!

Feurig feines Currysüppchen mit Limettenschmand und Korianderöl

Das neue Jahr hat begonnen und bei der Kälte draußen sollte man den Körper zwischendurch mal so richtig einheizen. Nicht nur von außen durch kuschelige Kleidung, sondern auch von innen durch wärmende Gerichte. Ich habe mir heute etwas Tolles ausgedacht, was euch nicht nur während des deutschen Winters an heiße Sommerurlaube erinnert, sondern euch auch geschmacklich in eine andere Welt verzaubert. Also genau das, was man um diese Jahreszeit braucht. Wie immer benötigt ihr für dieses Rezept nur 10 verschiedene Zutaten.

Wir brauchen für 2 Personen:

  • 300 ml Kokosmilch
  • 200 ml Geflügelfond
  • 100 ml Sahne
  • 2 Esslöffel würzig scharfe gelbe Currypaste
  • 2 Zwiebeln
  • 30 g Ingwer
  • 20 g frische Kurkumawurzel
  • 1 Bio-Limette
  • ½ Bund Koriander
  • 80g Schmand

Zuerst setzen wir die Currysuppe an. Hierzu die Zwiebeln und den Ingwer in kleine Würfel schneiden und in etwas neutralem Pflanzenöl glasig dünsten. Anschließend die Currypaste hinzugeben und etwas mit anrösten, bis sie anfängt stärker zu duften. Als nächstes mit Geflügelfond auffüllen, die Kurkumawurzel in feinen Scheiben dazugeben und kurz köcheln lassen.

In der Zwischenzeit bereiten wir unseren Limetten-Schmand und das Korianderöl zu. Für den Limetten-Schmand den Schmand zusammen mit dem Saft und Abrieb einer halben Limette verrühren und mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Nun kann der Schmand kaltgestellt werden.

Für das Korianderöl den Koriander waschen, verlesen und zusammen mit 100ml neutralem Öl in einem hohen Messbecher mixen, bis das Öl eine schöne grüne Farbe angenommen hat. Nun kann das Öl in eine kleine Spritzflasche gefüllt werden.

Daraufhin kümmern wir uns erneut um unser Süppchen. Zunächst mixen wir unseren köchelnden Fond mit dem Ingwer, den Zwiebeln, der Kurkumawurzel und der Currypaste. Wenn die Flüssigkeit nach dem Mixen sehr fein ist, müssen wir sie nicht durch ein Sieb passieren, ansonsten würde ich das aber empfehlen. Anschließend füllen wir diesen Fond mit der Kokosmilch und der Sahne auf und schmecken ihn mit etwas Limettensaft, Salz, Zucker und wer mag noch etwas Currypulver ab. Die Suppe sollte eine schön flüssige Konsistenz haben. Ist die Suppe zu flüssig, lasst sie gerne noch etwas einkochen.

Zum Servieren zunächst die Suppe in einen tiefen Teller geben. Anschließend mit einem kleinen Löffel etwas von dem Limetten-Schmand punktuell in die Suppe geben. Zum Schluss das Korianderöl rundherum in das Süppchen tropfen. Durch die Emulsion bleibt das Öl an der Oberfläche und vermischt sich nicht mit der Suppe. Als letztes kann ein Zahnstocher durch die Öl-Punkte gezogen werden, sodass ein Muster entsteht.

Mein Tipp

Wem die Currypaste nicht würzig genug ist, kann dem Ganzen mit ein wenig gelber Peperoni noch mehr Schärfe geben. Dazu die Peperoni einfach zu Beginn mit den Zwiebeln und dem Ingwer anschwitzen und später mit in die Suppe mixen. Nach dem Süppchen werdet ihr nicht mehr frieren,
versprochen!

Lasst es euch schmecken!
Euer Jan

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