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Politik-Kolumne:
Die SPD im Rat

SPD-Ratsmitglied Jörg Czwikla zum Thema: „Wochenmärkte“

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Bochumer Osten,

vielleicht haben Sie es schon gehört: Die Bochumer Wochenmärkte haben einen neuen Betreiber. Die Marktgilde hat Bochum Marketing abgelöst und richtet nun die Märkte aus. Und wie es bei Umstellungen eben so ist, läuft nicht alles reibungslos ab.

Viele Standbetreiber sind unzufrieden mit der Marktgilde. Sie klagen über höhere Kosten und einige denken sogar daran, in Nachbarstädte abzuwandern. Grund sind, so die Händler, gestiegene Standkosten. Wurde früher der laufende Meter Standfläche berechnet, hält sich die Gilde an Quadratmeter. Auch zahlen die Händler für Strompreise jetzt eine Pauschale und nicht mehr den tatsächlich verbrauchten Strom. Für viele bedeutet das einen Aufschlag. Allerdings gehört zur Wahrheit, dass die Standgebühren auch nicht in allen Nachbarstädten maßgeblich günstiger sind – wenn überhaupt. Dennoch nehme ich und nehmen wir als SPD-Fraktion die Sorgen der Händler sehr ernst und versuchen die Wogen zu glätten.

Allerdings werbe ich auch dafür, der Marktgilde eine Chance zu geben und zu warten, bis sich alles eingespielt hat. Vielleicht verbessert sie das Angebot sogar so weit, dass wieder mehr Menschen die Märkte besuchen und sich die gestiegenen Standgebühren am Ende des Tages rechnen. In jedem Fall müssen wir erst einmal abwarten, wie sich alles entwickelt. Ich möchte jetzt noch niemanden verurteilen. Im Sommer werde ich die Marktgilde allerdings in den städtischen Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung einladen. Nach einem halben Jahr darf sie eine Zwischenbilanz ziehen und sich unseren – auch kritischen – Fragen stellen.

Bis es soweit ist, können wir alle etwas unternehmen, um die Wochenmärkte zu stärken: dort einkaufen! Ich selbst bin regelmäßig in Langendreer und auch auf dem neugestalteten Werner Markt zu Gast. Dort gibt es andere Produkte als in vielen Supermärkten. Sei es eine größere Auswahl bei bestimmte Obst- und Gemüsesorten oder einfach mehr Regionales. Zudem kommt man auf den Märkten mit vielen Menschen ins Gespräch. Denn in einer Zeit, wo das Internet oft unser Konsum- und Sozialverhalten bestimmt, spielen unsere Wochenmärkte auch eine wichtige Rolle als sozialer Treffpunkt. Also helfen Sie einfach mit, unsere regionalen Händlerinnen und Händler zu unterstützen und besuchen Sie mal wieder einen Wochenmarkt – es lohnt sich!

Herzlichst 
Ihr Jörg Czwikla

Politik-Kolumne: SPD-Ratsmitglied Jörg Czwikla informiert

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