Zum Hauptinhalt springen

VfL Bochum: Fans adeln Stürmer

„Philipp Hofmann – Fußballgott“

Wenn der VfL Bochum den Klassenerhalt feiert, darf er sich auch bei Philipp Hofmann bedanken. Mit zwölf Treffern und neun Vorlagen ist er in beiden Kategorien nicht nur Bester beim VfL, sondern zählt auch ligaweit bei den Scorerpunkten zur Spitzengruppe.

Dabei kann man den Stürmer nicht nur daran messen – Hofmann leitet oft das Umschaltspiel ein, indem er die Bälle behauptet und ablegt, geht in jeden Zweikampf, reibt sich für die Mannschaft auf. Und sein Wort hat Gewicht, auf dem Platz und in der Kabine. Er ist keiner, der sich wegduckt, stellt sich Fans und Medien. Dass er der Spieler ist, der nach den Partien vom Verein gerne zum Interview geschickt wird, ist kein Zufall.

Kopfballstärke und Wucht

Die Anhänger feiern ihren „Philipp Hofmann – Fußballgott“ heute fast schon euphorisch. Das war nicht immer so, seit er im Sommer 2022 zur Castroper Straße gekommen ist. Als Torjäger verpflichtet, konnte der 33-Jährige die Erwartungen selten erfüllen. In seiner Premierensaison traf er noch acht Mal, dann gingen Treffer und Spielzeit zurück. Hofmann kassierte nicht zuletzt zu Beginn dieser Saison teils geballte Kritik von der Tribüne. Die Vertragsverlängerung bis 2028 sorgte für reichlich Wirbel.

Inzwischen dürften die meisten froh sein, dass er diesen Kontrakt besitzt und über den Sommer hinaus seine Schuhe für den VfL schnüren wird. Dass der gebürtige Arnsberger so stark aufspielt, hat er auch Uwe Rösler zu verdanken. Für ihn ist Hofmann zwar wichtig als Wandspieler, hat seinen Platz aber eben vor allem in der Box, wo er seine Kopfballstärke und Wucht voll ausspielen kann. Genau das macht Hofmann seit Wochen konstant – und der VfL darf feiern.

Schlagwörter


  • USB Bochum
  • Sportjugend Bochum
  • Stadtwerke Bochum
  • Glasfaser Ruhr
  • Volksbank Bochum Witten EG