Fertigstellung wohl im Frühjahr

Gemeindehaus der FeG Bochum-Ost: Ein Licht am Ende des Tunnels

Geplant und gewünscht war eine Fertigstellung im Jahr 2020, aber die Sanierung des alten Gemeindehauses In den Langenstuken hat erheblich länger gedauert.

„Ich sehe allerdings jetzt Licht am Ende des Tunnels“, freut sich Pastor Tim Linder von der Freien evangelischen Gemeinde Bochum-Ost. „Im kommenden Frühjahr – und ich fasse das extra so weit – werden wir mit dem Gemeindebetrieb dort beginnen. Wir sind schon ziemlich weit.“

Für die massiven Verzögerungen verantwortlich waren gleich eine ganze Reihe von Faktoren, wobei die nicht geplante aber notwendige Kompletterneuerung des Daches nur eine Facette war. Corona und die damit verbundenen Probleme im Baubereich war ein weiterer Faktor – und schließlich, so Linder, „haben uns zwei Gewerke extrem hängenlassen. Das war dann die Bremse für andere Handwerker, die deshalb nicht weiterkommen konnten.“ Namen nennt der Pastor allerdings nicht.

Kosten sind gestiegen

Dass durch das Dach und die Verzögerungen die Baukosten von zunächst geschätzten gut 800.000 Euro auf jetzt 1,2 Mio. Euro gestiegen sind, belastet die kleine Gemeinde schwer. „Wir haben bei unserer Spar- und Kreditbank Witten, die zum Gesamtverbund der Freien evangelischen Gemeinden und zum Verband der Volks- und Raiffeisenbanken gehört, nachfinanzieren können.“

Dass nun auch drei Garagen auf dem Grundstück stehen, ist dem Langendreerer Architekten Hans-Jürgen Ludwig zu verdanken, der die FeG Bochum-Ost seit Jahren unterstützt. „Ein Kunde von Herrn Ludwig wollte drei seiner Garagen abreißen, die sich in exzellenten Zustand befanden“, erzählt Tim Linder mit Freude, „die haben wir dann zum Freundschaftspreis erworben – und nur eine bezahlt.“

Imposantes Altarkreuz

Spektakulär und symbolkräftig ist das große Kreuz für den Altarraum, das Mitglieder der FeG Bochum-Ost gemeinsam gestaltet und geleimt haben: Verschieden große Holzklötze, welche die Unterschiedlichkeit der Menschen symbolisieren, wurden zusammengefügt und haben die Gemeindeglieder bei der Arbeit zusammengebracht. Und nicht nur diese: Die Nachbarn von St. Marien haben an diesem tollen Projekt mitgewirkt.

Text und Foto: Eberhard Franken

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