Lufthansa und Stadt
Passagier-Flugzeug „Bochum“ hebt ab – seit 60 Jahren
Vor 60 Jahren wurde erstmals ein Passagier-Flugzeug auf den Namen „Bochum“ getauft. Aktuell ist der vierte Flieger mit dem stolzen Namen der Revierstadt im Einsatz.
Rund 300 Flugzeuge der Lufthansa-Flotte sind nach deutschen Städten oder Bundesländern benannt, darunter auch ein moderner Airbus A350-900, getauft auf den Namen „Bochum“. Er fliegt als Botschafter der Stadt und der Marke Lufthansa durch die Welt und verbindet Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften.
Verbundenheit zum Heimatstandort
Die Stadt Bochum und die Lufthansa verbindet seit 1966 eine offizielle Taufpatenschaft. Das erste Lufthansa Flugzeug, das den Namen „Bochum“ trug, war eine Boeing 707-330 (Registrierung D-ABUK). Es wurde 1966 auf dem Flughafen Düsseldorf getauft. Taufpate war der damalige Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Fritz Heinemann.
Das Flugzeug wurde im Januar 1981 verkauft. Es folgten drei weitere Flugzeuge, die den Namen „Bochum“ trugen (niemals zeitgleich). Der Flugzeugname steht stets deutlich sichtbar außen angebracht rechts neben der vorderen Eingangstür. Die zweite „Bochum“ war eine McDonell Douglas DC 10, Kennzeichen D-ADBO. Sie trug den Namen der Stadt von 1982 bis 1990. Es folgte im Mai 1990 eine Boeing 747-400, ein „Jumbo“, der bis zum November 2013 zur Lufthansa Flotte gehörte.

Die aktuelle „Bochum“, ein Airbus A350-900 mit der Kennung D-AIXF, trägt den Namen der Stadt mit Stolz in die Welt. Es bereiste, seitdem es im November 2017 in Dienst gestellt wurde, bereits 51 verschiedene Destinationen und brachte auf knapp 4.000 Flügen rund 900.000 Passagiere sicher an ihr Ziel.
Ziel der Patenschaften ist es, die Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland jenseits der großen Drehkreuze und Standorte auch in die Regionen zu tragen.
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