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Barrierefreies WC-Modul eröffnet

Neue „Toilette für alle“ im Bermudadreieck

Mitten im pulsierenden Bermudadreieck setzt die Stadt Bochum ein sichtbares Zeichen für mehr Inklusion: Am 29. April eröffnete Oberbürgermeister Jörg Lukat auf dem Konrad-Adenauer-Platz die neue „Toilette für alle“.

Viktoria Michel, Sprecherin der AG Behinderte Bochum, war vor Ort. „Wir freuen uns alle sehr, dass die Toilette jetzt endlich eröffnet werden konnte und jetzt eben auch wirklich alle Menschen die Möglichkeit haben, eine Toilette in der Innenstadt zu nutzen.“  Das barrierefreie WC-Modul richtet sich gezielt an Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen und ermöglicht ihnen einen selbstbestimmten Aufenthalt im beliebten Ausgehviertel.

Beitrag zu mehr Teilhabe

Die Anlage ist Teil des Pilotprojekts „Bochums stille Örtchen“ innerhalb der Bochum Strategie. Sie bietet eine umfassende Ausstattung: Eine große Pflege-Liege, ein Liftsystem für sicheres Umlagern, ausreichend Platz für Rollstühle und Begleitpersonen sowie eine automatische Tür, Haltegriffe und rutschfeste Böden sorgen für Sicherheit und Komfort. Rund 250.000 Euro investierte die Stadt in das Projekt.

Zugänglich ist die Einrichtung über den Euro-WC-Schlüssel, der europaweit barrierefreien Zugang ermöglicht. Die Pflege übernimmt die Mandragora GmbH in Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben.

Gefördert wird das Projekt von der Aktion Mensch und initiiert durch die Stiftung Leben pur. Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention leistet die neue Einrichtung einen wichtigen Beitrag zu mehr Teilhabe im öffentlichen Raum und macht das Bermudadreieck für alle zugänglicher.

Text: Kira Kornhorst

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