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Viel Auswahl ist nicht

Heiraten im Bochumer Norden und Osten

Wer heimatverbunden genug ist und im Bochumer Norden oder Osten den Bund für´s Leben schließen will, dem bieten sich nicht gerade viele Alternativen.

Da sieht es in anderen Stadtbezirken besser aus. Aber dort gibt es vielleicht auch andere, private Anbieter, die per Vereinbarung mit der Stadt Bochum ihr eigenes Trauzimmer vermarkten. Sei´s drum, Geld verdienen mit der Heiraterei ist möglich, denn billig war eine Hochzeit ja noch nie und wird sie wahrscheinlich auch niemals werden. 

Der Norden und Osten bietet dreieinhalb Möglichkeiten

Wer sich allerdings dringend im Norden oder Osten verehelichen lassen will (oder muss), dem seien folgende Hochzeits-Orte ans Herz gelegt: 

Die Stadt Bochum bietet ein Trauzimmer im Historischen Amtshaus Gerthe an, einen sehr hellen Raum vor einem halbrunden, großen Fenster. 18 Sitzplätze hat das Trauzimmer, dazu kommen 20 Stehplätze. Das Gute: wer hier heiratet, muss sich keine Sorgen um etwaige betagte oder körperlich eingeschränkte Gäste machen, der Zugang ist barrierefrei. Und genügend Parkplätze gibt es auch. Ein weiterer Vorteil: So lang man sich innerhalb der normalen Dienstzeiten des Standesamtes das Ja-Wort gibt, gibt es keine zusätzlichen Kosten.  

Genau ist das auch im Amtshaus Langendreer, im Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts am Carl-von-Ossietzky-Platz findet sich ein städtisches Trauzimmer, das sogar noch ein bisschen größer ist als das in Gerthe: es gibt zwei Sitzplätze mehr. Nur ist das leider nicht für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Auch Parkplätze gibt es insgesamt nur acht. 

Am meisten Platz ist im Uemminger Hof

Dann vielleicht doch der Weg „aufs Land“: Auf dem alten Rittergut Uemminger Hof an der Wittener Straße 529 kann auch geheiratet werden, hier ist das Platzangebot etwas großzügiger. 50 Sitzplätze gibt es, dazu noch zwanzig Stehplätze. Ausreichend Parkplätze müssten auch vorhanden sein, wenn nicht jeder Hochzeitsgast einzeln mit dem LKW anreist.    

Und wenn einem davon gar nicht zusagt? Dan gibt es immer noch das Rollende Trauzimmer, die historische Straßenbahn der Bogestra, die zum Trauzimmer umfunktioniert wurde. Es gibt zwei verschiedene Triebwagen, einmal mit 16 Plätze, einmal mit 24.

Die Sache hat nur einen Haken: Es ist halt ein bisschen teurer. Das Standesamt nimmt 200 Euro extra, weil außerhalb der Dienstzeiten (das rollende Trauzimmer fährt nur Freitag-Nachmittags) – und die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft der Bogestra bekommt 350 Euro für die Bereitstellung der Fahrzeuge.

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