Industriekultur

Hochzeit: Alte Lohnhalle Wattenscheid ist neuer Standort für Eventtrauungen

Heiraten im kleinen Kreis und unter Hygienebedingungen statt rauschender Feier mit Familie und Freunden: Die Corona-Pandemie hat die Hochzeitspläne zahlreicher Brautpaare ordentlich durcheinandergewirbelt.

Viele Heiratswillige wünschen sich aber, auch in Pandemiezeiten den Bund der Ehe einzugehen. Dieser kann nun in einer völlig neuen Location geschlossen werden: Die Alte Lohnhalle der Zeche Holland ist neuer Standort für Eventtrauungen.

Alte Lohnhalle: Erste Hochzeit fand Mitte April statt 

Schon im September 2019 wurde seitens der Stadt ein neues Eheschließungskonzept vorgestellt, in dessen Rahmen das Standesamt sein Angebot für Eheschließungen deutlich erweitert hatte. „Dem Standesamt und der Verwaltung war es wichtig, auch in Wattenscheid einen zusätzlichen Standort für Eheschließungen zu entwickeln“, erklärt Torsten Haunert, Leiter des Standesamtes.

Nach längeren Vorbereitungen, bei der die Pandemiesituation den ein oder anderen Strich durch die Rechnung gemacht hat, kam dieser Entwicklungsprozess mit Einweihung des Standortes in der Alten Lohnhalle jetzt zu einem guten Abschluss. Mitte April wurde im Beisein von Wattenscheids Bezirksbürgermeister Hans Peter Herzog die Widmungsurkunde überreicht und das Heiraten konnte starten: Noch am Nachmittag hat sich das erste Brautpaar in der Alten Lohnhalle getraut.

Mit dem Rathaus Wattenscheid, dem Heimatmuseum Helf’s Hof und der Alten Lohnhalle stehen in Wattenscheid künftig drei Trauorte für alle Heiratswilligen zur Verfügung.

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