Verein in Wattenscheid braucht Hilfe
Gnadenhof sucht dringend neue Heimat
Der Gnadenhof Wattenscheid e.V. sucht immer noch dringend einen neuen Hof für seine vier Pferde und sechs Ponys, zwei Ziegen, vier Gänse, drei Laufenten, acht Katzen und neun Hühner. Bis zum 31. Oktober 2026 muss der gemeinnützige Verein das Gelände verlassen – und aktuell ist kein neuer Ort in Sicht.
Nach der Kündigung durch den Eigentümer des derzeitigen Standorts an der Leithestraße 47a braucht der Verein dringend eine neue Fläche. Vorsitzende Karin Jericho: „Und zwar eine, die langfristig Sicherheit bietet. Ohne diese Perspektive stehen nicht nur die Tiere, sondern auch viele Menschen plötzlich ohne ihren Halt da.“ Gesucht wird ein Hof mit einer Fläche von mindestens einem Hektar, mit Wasseranschluss, Strom und bestehenden Unterständen und Räumlichkeiten.
Sozialer Schutzraum
Der auf Spenden angewiesene Gnadenhof ist kein „Tierheim“ im klassischen Sinn, er ist ein sozialer Schutzraum. Menschen mit Belastungen finden dort Struktur, Ruhe und Stabilität. Langzeitarbeitslose sammeln dort neue Perspektiven, Sozialstunden werden sinnvoll und würdevoll abgeleistet, Jugendliche erhalten Praktikums- und Orientierungsplätze, die ihnen echte Einblicke ins Leben geben. Karin Jericho: „Der Hof ist ein Ort, an dem Leben wieder zusammengefügt werden – nicht nur das der Tiere.“
Schlagwörter
Meist gelesen
-
Entertainer mit Herz und Leidenschaft
-
Freude schenken zum Fest
-
Politik-Kolumne:
Die SPD im Rat -
Am heißen Opa
kommt niemand vorbei -
Geschäftsstelle am Schauspielhaus
-
Menschen aus 16 Nationalitäten im Team




