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Bochumer Côte d´Azur liegt in Werne

Freibad Werne wird auf Hochglanz gebracht

Nicht mehr lang, dann kann an der Côte d´Azur wieder gebadet werden. Französisch muss man dafür aber nicht können. Die Bochumer Côte d´Azur liegt in Werne.

Und wenn es nach Badbetriebsleiter Swen Hegemann geht, könnte das auch groß per Graffiti an der Wand im Freibad Werne stehen, das mit der Côte d´Azur. Ein bisschen stolz ist er nämlich schon auf das wunderbar neu gebaute Freibad. Im vorletzten Jahr war das Bad nur für einen Monat nach der Sanierung geöffnet, im letzten Jahr fuhr man Besucherrekorde ein. An einem heißen Tag waren das auch schon mal fast fünftausend Besucher. „Das war dann Handtuch an Handtuch“, sagt Hegemann.

Eröffnung am 1. Mai

Am 1. Mai soll in diesem Jahr eröffnet werden. Im Moment laufen die Reinigungs- und Vorbereitungsarbeiten. Die Gehwegplatten werden per Hochdruckreiniger vom Dreck des Winters und der Gänse, die das Freibad im Winter unsicher machen, befreit, die neuen Edelstahlbecken mit einem speziellen Reinigungsmittel sauber gemacht, sanitäre Einrichtungen und Umkleiden auf Hochglanz gebracht.

Das Gute an den neuen Becken mit Edelstahlwannen anstatt Fliesen ist, dass sie sehr viel weniger Arbeit machen und auch die Winter mit Frost besser überstehen. Es gibt keine Risse an den Fliesen, die Ecken der Becken frieren nicht zu. Die Wiesen werden vor dem Start am 1. Mai selbstverständlich auch noch mal gemäht. 

Alles neu

Ansonsten sei eigentlich sowieso alles neu, sagt Swen Hegemann: die Filteranlage, die Solaranlagen für das Schwimmerbecken und das so genannte „Attraktionsbecken“. So heißen heute Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutschen und anderen Spielmöglichkeiten. „Sogar das Planschbecken hat jetzt eine eigene Solaranlage“, so Hegemann. 

Die Fläche des Freibads Werne hat sich durch den Umbau nicht verändert, wohl aber die Zahl der Parkplätze. Die Erfahrung des letzten Jahres aber zeige, sagt Swen Hegemann, dass auch die größere Menge an Parkmöglichkeiten nicht ausreiche, wenn es richtig voll wird. Dann sollte man sich überlegen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die neue Parkfläche vor dem Freibad Werne wird jetzt während der Saison bewirtschaftet, Badegäste können an der Kasse ihr Nummernschild eingeben und so frei parken.  

Das werden auch die ersten Schwimmer, die Anfang Mai kommen, wohl in Anspruch nehmen müssen. Es gibt in Werne einen festen Frühschwimmer-Satz. Die Leute kommen wegen der 50-Meter-Bahn sogar aus Düsseldorf. Zudem ist das Freibad Werne komplett barrierefrei. Der große Ansturm kommt dann später. Wenn im Sommer in Werne wieder Côte d´Azur-Feeling herrscht.      

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