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Parkstraße getrennt

Durchgangsverkehr City-Günnigfeld wurde gestoppt

Es war schon lange geplant, nun ist die Teilsperrung der Parkstraße für den Durchgangsverkehr Realität.

Schon im Vorfeld hatte es heftige und sehr kontroverse Diskussionen gegeben. Mit mehreren rot-weißen Pollern ist die Durchfahrt nun in voller Fahrbahnbreite versperrt worden. Anfang April meldeten die städtischen Betriebe Vollzug. 48 Stunden später mussten sie bereits wieder ausrücken, um einen der stark beschädigten Poller zu ersetzen.

Die Maßnahme ist auch eine Folge der permanenten Missachtung der bisherigen Durchfahrtsregeln auf der Parkstraße. Dort bestand seit etlichen Jahren die Anlieger-Regelung. Tatsächlich wurde die Straße aber als schnellste Achse zwischen City und Günnigfeld „missbraucht“. 

Zusätzlicher Zeitaufwand

Viele Anwohner begrüßen die „Teil-Sperrung“ und beklagen, dass auf der Parkstraße in der Vergangenheit zudem viele „Raser“ (bei Tempo 30) unterwegs waren. Auch für Anwohner erfordert das Umfahren der „Poller“ einen zusätzlichen Zeitaufwand.

Kritiker befürchten vor allem, dass sich der Verkehr nun in die engen Nebenstraßen verlagern könnte. In Facebook fasste die Nutzerin Lina H.  die Bedenken zusammen: „Völlig vorbei an den Bedürfnissen der Anwohner*innen. Die Seitenstraßen rund ums Kolumbarium sehen eh schon aus wie Schotterwege, aber Hauptsache man schickt alle jetzt da durch. Als ob irgendjemand, der es gewohnt ist durch die Parkstraße zu brettern, jetzt über die Marienstraße zur Hüllerstraße fährt.“ 

Außerdem gibt es Pläne, dass die Parkstraße nach Fertigstellung des RS1 (Radschnellweg) als Radwegverbindung in die City genutzt werden soll.

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