Stadtentwicklung Wattenscheid
Grünes Quartier auf der Westenfelder Höhe
In zentraler, aber ruhiger Lage in der Nähe vom Wattenscheider Bahnhof und der A 40 wächst ein attraktives und familienfreundliches Wohngebiet: Unter dem Namen Westenfelder Höhe entsteht auf einem ehemaligen acht Hektar großen Acker zwischen Ridder- und Isenbrockstraße ein neues Quartier.
Es ist ein grünes, autoarmes und vollwertiges Viertel mit bis zu 300 Wohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern und einer Kita. Zentrales Element ist der etwa 6.000 Quadratmeter große Quartierspark als grünes Band.
Auf dem Areal mit seinen großzügigen Grünflächen gibt es rund 55 Bauplätze für freistehende Eigenheime, Doppel- und Reihenhäuser. Zusätzlich werden circa 25 Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser mit unterschiedlichen Wohnungsangeboten – sowohl frei finanziert als auch öffentlich gefördert – geplant. 38 Grundstücksverkäufe sind bereits beurkundet, viele Bauplätze reserviert.
Bauen nach individuellen Vorstellungen
Stephan Schürmann, Geschäftsführer der BRAWO RE Development Münster GmbH, die das Quartier in Kooperation mit der Volksbank Ruhr-Mitte eG vermarktet, betont die Einzigartigkeit des Bauprojekts: “Da wir die Grundstücke architekten- und bauträgerfrei verkaufen, kann unter Berücksichtigungen des Bebauungsplans nach individuellen Wünschen und Vorstellungen geplant und gebaut werden. Für Einzel- und Doppelhäuser sind bis zu zwei Vollgeschosse mit Flachdach möglich.“ Geplant sind auch Mehrfamilienhäuser mit Miet- und Eigentumswohnungen.

Nachdem im Dezember der Grundausbau abgeschlossen wurde, können die Grundstückskäufer von der Ridder- und Isenbrockstraße aus die Baustraßen für Baumaßnahmen nutzen. Zwei Häuser sind bereits im Rohbau erstellt.
Natürlicher Wasserkreislauf
“Mit der Erschließungsbauzeit sind wir im Zeitplan geblieben,” so Stephan Schürmann. Besonders aufwendig war das am Prinzip der Schwammstadt ausgerichtete Entwässerungssystem: Eine Kombination aus Mulden, Straßeneinläufen, Regenwasserkanälen und Schächten führt das Regenwasser rund 8.500 unterirdisch eingebauten Kastenrigolen zu. „Das ausgeklügelte System sichert nicht nur den natürlichen Wasserkreislauf, sondern trägt auch zur Kühlung des Quartiers durch lokale Verdunstung bei und fördert die Renaturierung urbaner Gewässer.“ Das Speichervolumen beträgt 1,75 Millionen Liter – umgerechnet 11.000 Badewannenfüllungen. Würde man die verbauten Kastenrigolen aufeinanderstapeln, ergäbe sich ein Turm von über fünf Kilometern Höhe.”
Der Straßenendausbau erfolgt, wenn ein gewisser Fertigstellungsstand der Hochbauvorhaben im gesamten Gebiet erreicht wurde.
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