Kinderarmut wird immer größer

„Wattenscheider Tafel“ sammelte fleißig Weihnachtspäckchen

Die von Manfred Baasner gegründete Wattenscheider Tafel ist längst eine Institution und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und geschätzt für ihr soziales Engagement zugunsten von Menschen am Rande unserer Gesellschaft.

Die Entwicklung in den letzten Jahren unterstreicht die Wichtigkeit der Arbeit, die von der „Zentrale“ aus der Laubenstraße koordiniert wird.  „Die Kinderarmut in unserer Stadt ist so hoch wie nie  – rund 15.000 Jungen und Mädchen unter 15 Jahren sind in einer direkten Form von Armut betroffen. Dies ist eine besorgniserregende Zahl. Jeder von uns, dem es gut geht, sollte darüber nachdenken, etwas zu geben“, erklärt Tafel-Geschäftsführer Niklas Fantasia, der mit seinen Mitarbeitern in den letzten Tagen stadtweit auf Achse war, um Weihnachtspakete einzusammeln. 

Corona erschwert Arbeit

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der „Tafel“ erschwert, die Nöte der „Kunden“ sind allerdings noch größer geworden.  Besonders schwer ist es für Kinder aus benachteiligten Familien unter den ständig wechselnden „Vorschriften“ (Präsenzunterricht, Homeschooling) nicht den „Anschluss“ zu verlieren.

„Weihnachten findet wie immer statt, nur eben doch ganz anders. Besonders  Kinder aus armen Familien sind davon betroffen. Denen wollen wir mit unseren Paketen ,Glücksmomente‘ schenken“, erklärt Manfred Baasner, Gründer und „Vater“ der Wattenscheider Tafel beim Besuch in der Laubenstraße. Der 78-Jährige weiß aber auch aus langer Erfahrung ganz genau, dass die Sorgen nach den Feiertagen nicht geringer werden. 

Möchten Sie etwas für benachteiligte Kinder und Jugendliche unserer Stadt tun?

Dann können sie für die Kindertafel spenden:

Tafel Bochum & Wattenscheid e.V.
IBAN: DE 44 4305 0001 0000 4149 46
BIC: WELADED1BOC
Verwendungszweck: Kindertafel

Darüber hinaus werden auch haltbare Lebensmittel, Kleidung und Spielzeug benötigt.

Schlagwörter