Am Donnerstag
Warntag: Um 11 Uhr schrillen die Sirenen
Am Donnerstag, 10. September, ist Bundesweiter Warntag. Auch in Bochum und Wattenscheid geht’s um 11 Uhr los.
Die Stadt Bochum löst die im Stadtgebiet verteilten 29 Sirenen aus und setzt vier Warnfahrzeuge der Feuerwehr Bochum ein. Drei Töne werden zu hören sein: Um 11 Uhr der einminütige Dauerton „Entwarnung“, um 11:06 Uhr der auf- und abschwellende Heulton „Warnung“, der bei tatsächlichen Notfällen auf die Gefahrenlage hinweist und um 11:12 Uhr nochmals die „Entwarnung“ zum Abschluss des Probealarms.
Hintergrund: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie zuständige Behörden testen im Zuge eines Probealarms unterschiedliche Warnmittel wie Sirenen, Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln oder Warn-Apps wie „NINA“ und „KATWARN“. Die Probewarnmeldung wird auch über Cell Broadcast verschickt und erreicht so rund die Hälfte aller Mobilgeräte in Deutschland direkt.
Bevölkerung sensibilisieren
Ziel des Bundesweiten Warntages ist es, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, sowie mit den unterschiedlichen Warnmitteln und Kommunikationskanälen vertraut zu machen, um in Krisensituationen besser handeln und sich schützen zu können. Die Warnmittel selbst werden zeitgleich auf ihre Funktion getestet und geprüft. Eine Warnung kann beispielsweise bei Naturgefahren, wie Hochwasser oder Erdbeben, Unwettern wie schwere Stürme, Gewitter oder Hitzewellen, Schadstoffaustritte, Ausfall der Versorgung wie Strom, Wasser, Telekommunikation, bei Krankheitserregern, Großbränden, Waffengewalt und Angriffen oder weiteren akuten Gefahren wie Bombenentschärfungen ausgelöst werden.
Städtische Hotline
Für Fragen zum Bundesweiten Warntag schaltet die Stadt am 10. September in der Zeit von 11 bis 13 Uhr eine städtische Hotline unter der Rufnummer 0234 910 – 5555. Zum Bundesweiten Warntag führt der Bund eine großangelegte Bevölkerungsumfrage durch. Diese ist unter www.warntag-umfrage.de zu finden. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise sind unter https://bundesweiter-warntag.de sowie auf der Homepage des Innenministeriums NRW und über die amtlichen Informationsquellen der Städte und Kreise zu finden.
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