7000 Unterschriften fürs Bad

Höntroper Bad: Förderverein gibt sich weiter kämpferisch

Am 17. August steht das Thema „Höntroper Bad“ auf der Tagesordnung im städtischen Hauptausschuss.

„Wir werden nicht aufgeben“, verkündete Stefan Wolf, Vorsitzender des Fördervereins „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibads Höntrop“, kürzlich selbstbewusst vor laufender Kamera des WDR-Fernsehens und sprach von einem „Schildbürgerstreich“ der Stadt.

„Mit jetzt 7000 Unterstützerinnen und Unterstützern hat unsere Petition zur Rettung des Hallen- und Freibades Höntrop ein neues Etappenziel erreicht, während die Verwaltung in Sachen Hallenbadneubau nicht voranzukommen scheint und unser Oberbürgermeister die Proteste gegen die Schließung der Freibäder in Höntrop und Langendreer leider nur auszusitzen versucht“, erklärt Stefan Wolf, Vorsitzender des Fördervereins.

Unverständnis ist groß

Ursprünglich war das Ziel im Februar dieses Jahres, 2000 Unterschriften zu sammeln, jetzt sind es schon über 7000. „Dabei haben wir mit unseren Aktionen erst einen Bruchteil der Leute erreicht“, so Wolf zuversichtlich.

Das Unverständnis über die Bäderpolitik sei groß. Die Menschen stellen auch Bezüge zu anderen kommunalpolitischen Entscheidungen her. Immer häufiger hören sie etwa die Frage, wie die Politik auf der einen Seite an einem Haus des Wissens festhalten kann, obwohl sich dessen Kosten bereits weit vor Baubeginn verdreifacht haben, während man sich auf der anderen Seite nicht in der Lage sehen will, ein Freibad weiter zu betreiben.

„Wir jedenfalls hören nicht auf, unsere konstruktive und inhaltliche Unterstützung anzubieten“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins.Die Petition kann in Papierform und online unter: www.openpetition.de/!10m unterzeichnet werden.

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