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Volksbund und Stadt laden ein:

Gedenken der Kriegsopfer auf dem Friedhof Gerthe am 3. September

Der Kriegsopfer gedenken: Auch in diesem Jahr beteiligen sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Bochum, und die Stadt Bochum gemeinsam an der Aktion am 3. September in Gerthe.

Motto: „Ge(h)denken – Monat des Kriegsgrabes im September 2026“. Hintergrund: Kriegsgräberstätten gehören zu den besonderen Erinnerungsorten auch in unserer Stadt und gehören zu den Mahnmalen für Frieden und Freiheit. Insgesamt gibt es in Bochum 46 Kriegsgräberstätten, auf denen fast 10.000 Tote des 1. und 2. Weltkriegs begraben sind. Eine kleine, eher weniger bekannte, aber umso bedeutsamere Kriegsgräberstätte befindet sich auf dem kommunalen Friedhof in Bochum-Gerthe.

Schicksale in Gerthe in der NS-Zeit

Dort wird am Donnerstag, den 3. September 2026, ab 17 Uhr an die Lebens- und Leidensgeschichten von drei ganz unterschiedlichen Opfern des NS-Terrors, der Bombenangriffe auf Bochum und der Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft in unserer Stadt erinnert. Zu einem Rundgang und Besuch dieser Kriegsgräberstätte und zum Austausch über die Bedeutung von Kriegsgräberstätten im fortschreitenden 21. Jahrhundert laden die Veranstalter alle Interessierten herzlich ein.

Treffpunkt ist die Trauerhalle an der Kirchharpener Straße 63, wo Oberbürgermeister Jörg Lukat, Dr, Kai Rawe vom Stadtarchiv und Ulrich Kind vom Projekt Kohlengräberland und Zeitgeist Ensemble mit Grußworten, inhaltlichen Einordnungen und der Darstellung der Lebensgeschichten von Heinrich Fischer, Marianne Rzeznik und Leon Lewandowski zeigen, dass die Gräber, die Grabsteine und die ganze Kriegsgräberanlage eindrucksvoll und eindringlich die Geschichte Gerthes während der NS-Zeit erzählen.

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