Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
BPOL NRW: Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle am Wochenende
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Kleve- Emmerich- Kempen- Kaldenkirchen-Viersen (ots)
Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei im Grenzgebiet zu den Niederlanden sowie an mehreren Kontrollpunkten im Raum Kleve, Emmerich, Kaldenkirchen zahlreiche Haftbefehle vollstreckt. Insgesamt wurden mehrere Personen wegen offener Geldstrafen oder Erzwingungshaft festgenommen. In den meisten Fällen konnten die Betroffenen die drohenden Ersatzfreiheitsstrafen durch die Zahlung der offenen Beträge abwenden.
Den Auftakt machte am Freitag, 15. Mai 2026, eine Kontrolle am Bahnhof Kleve. Dort überprüften Beamte der Bundespolizei eine 34- jährige deutsche Staatsangehörige, die zuvor mit dem RE 10 angekommen war. Die Frau zeigte ein Lichtbild ihres Personalausweises. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs vorlag. Die Frau hätte eine Geldstrafe in Höhe von 2.912 Euro zahlen oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 52 Tagen verbüßen müssen. Da sie den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde sie in die Justizvollzugsanstalt Dinslaken gebracht.
Ebenfalls am Freitag kontrollierte die Bundespolizei auf der Bundesautobahn 61 an der Anschlussstelle Kaldenkirchen- Süd einen 39- jährigen polnischen Staatsangehörigen nach seiner Einreise aus den Niederlanden. Der Mann konnte lediglich seine polnische Identitätskarte vorzeigen, einen Führerschein hatte er nicht dabei. Die Überprüfung ergab gleich zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Krefeld. Zum einem wurde er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht. Hier standen eine Geldstrafe von 2.400 Euro zuzüglich 219,26 Euro Bearbeitungskosten oder 60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Raum. Zudem lag ein weiterer Haftbefehl wegen Urkundenfälschung vor. Dafür waren 520 Euro sowie zusätzliche Bearbeitungskosten von 228,49 Euro fällig. Der Mann wurde zunächst zur Polizeiwache Nettetal gebracht, sein Fahrzeug vor Ort verkehrssicher abgestellt. Dort konnte er die insgesamt drohenden 73 Tage Ersatzfreiheitsstrafe durch die Zahlung von insgesamt 3.367,75 Euro abwenden. Anschließend wurde er entlassen.
Am Samstag, 16. Mai 2026, kontrollierten Bundespolizisten an der Raststätte Knauheide bei Elten auf der Bundesautobahn 3 einen 32- jährigen Deutschen. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Offen waren eine Geldstrafe von 2.240 Euro, Bearbeitungskosten von 18,98 Euro sowie eine Restgeldstrafe von 486,39 Euro. Alternativ hätten ihm 32 Tage Ersatzfreiheitsstrafe gedroht. Der Mann wurde zunächst festgenommen, konnte die offene Summe von insgesamt 2.745,67 Euro jedoch begleichen und anschließend seine Reise fortsetzen.
Am Sonntag, 17. Mai 2026, kontrollierte die Bundespolizei auf der Bundesautobahn 52 an der Anschlussstelle Elmpt einen 39- jährigen Deutschen als Fahrgast eines Reisebusses. Gegen den Mann bestanden zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Gera und Halle wegen Erzwingungshaft. Dabei ging es um offene Geldbeträge in Höhe von 60 Euro beziehungsweise 30 Euro. Nach seiner Festnahme und der Zuführung zum Bundespolizeirevier Kempen beglich der Mann die offenen Forderungen und konnte anschließend wieder auf freiem Fuß gesetzt werden.
Ebenfalls am Sonntag überprüften die Beamten am Grenzübergang Schwanenhaus einen 44- jährigen marokkanischen Staatsangehörigen nach seiner Einreise aus den Niederlanden. Der Mann wies sich mit einem marokkanischen Reisepass und einem niederländischen Aufenthaltstitel aus. Gegen ihn bestand ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen wegen Trunkenheit im Verkehr. Offen waren eine Geldstrafe von 510 Euro sowie Bearbeitungskosten in Höhe von 545,35 Euro. Nach seiner Festnahme wurde der Mann zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht. Dort zahlte er die offene Geldstrafe und konnte anschließend seine Reise fortsetzen.
Rückfragen bitte an:
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Bundespolizeiinspektion Kleve
Christian Goerke
Telefon: (02821) 7451-0
E-Mail: presse.kle@polizei.bund.de
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