Ratsbeschluss
August-Bebel-Platz wird verkehrsberuhigt
Nach einer langjährigen und kontroversen Debatte in der Bezirksvertretung Wattenscheid und im Hauptausschuss sind nach dem Mehrheitsbeschluss im Bochumer Rathaus nun die Weichen für einen verkehrsberuhigten August-Bebel-Platz gestellt.
Vorgesehen sind Umbau und Neugestaltung mit Priorität auf Aufenthaltsqualität und Fußverkehr, eine Verkehrsberuhigung (Fahrzeuge bis 3,5t mit 10-20km/h), Neuordnung der Bus- und Straßenbahnspuren, Aufwertung des Springbrunnens, neuer Trinkwasserbrunnen, öffentliche Toilette, aufgewerteter Parkplatz, keine Bebauung an der Nordkante, Wegfall der Pavillons (Läden werden beim Umzug unterstützt).
Förderfähig?
Jetzt wird zunächst die beschlossene Lösung auf Förderfähigkeit geprüft, danach die Planung konkretisiert. Vor dem Umbau wird die längst fällige Kanalisation erneuert. Dann erfolgt die Neugestaltung des Platzes, die auf jeden Fall die Attraktivität erhöhen wird.
CDU-Ratsfraktionschef Karsten Herlitz: „Es war wichtig, dass wir uns am Willen der Wattenscheider orientieren. Die Aufenthaltsqualität wird sich deutlich verbessern, wir bekommen ein würdiges Eingangstor zur City!“
Sebastian Pewny, Ratsfraktionsvorsitzender der Grünen und lange Zeit Anwohner des Platzes: „Wäre es beim Beschluss der BV geblieben, wären Fördermittel in Millionenhöhe verfallen und an dem Platz wäre in den nächsten 10 Jahren nichts mehr passiert.”
Peter Reinirkens, SPD-Ratsfraktionsvorsitzender: „Zugegeben, geht es aber nicht nur um die Aufenthaltsqualität. Wenn wir das Tempo drosseln, hat die Stadt Anspruch auf Fördergelder für den Umbau, um den Platz bestmöglich aufzuwerten – denn schließlich ist er Dreh- und Angelpunkt sowie Tor in die Wattenscheider Innenstadt.“
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