Grumme

Auen- und Naturspielplatz an der Josephinenstraße

Für kleinere Kinder gibt es an den Grummer Teichen nun einen Sandbereich mit Spielpodest und zwei Wipp-Enten.

Über einen „Hangel-Pfad“ und das „Treibholz“ gelangen Mädchen und Jungen zu einer Doppelschaukel sowie einer großen multifunktionalen Spiel- und Klettereinheit samt Hängematte zum Hangeln, Rutschen und Ausruhen. Bänke, Picknick-Tische sowie zwei Fahrradabstellplätze bieten weitere Anreize zum Verweilen. Entstanden ist ein Spielplatz, an dem man sich mit Kindern gerne länger aufhält. „Das war unser Ziel“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Und wir wollen noch mehr solcher Spielplätze in allen Bochumer Stadtteilen schaffen.“ 190.000 Euro hat die Umgestaltung in Grumme gekostet.

Zaun soll Kinder und Tiere trennen

Gleich mit erneuert hat die Stadt den Gehweg. „Wir haben den kompletten Kinderspielplatz entlang des Gehweges eingezäunt und mit zwei automatisch schließenden Pendeltoren versehen“, erläutert Imke Poeschel vom Umwelt- und Grünflächenamt. „Der Zaun dient als Schutz der Kinder vor dem angrenzenden Gewässer und verhindert, dass Hunde auf den Spielplatz gelangen.“ So kann der Weg nun wieder von allen Fußgängerinnen und Fußgängern, auch mit Hund, genutzt werden.

Pedeltore gegen Gänse

Auch sollen die Einzäunung, die kleinteilige Untergliederung des Platzes und die Verwendung von nicht schmackhaften Gräsern verhindern, dass die Gänse an den Grummer Teichen die Spiellandschaft für sich als Aufenthaltsort entdecken. Nach dem Schlupf der Küken, in der Zeit von Mai bis August und somit in der Hauptspielzeit im Freien, setzt bei den Altvögeln die Vollmauser ein. Sie sind dann für drei bis vier Wochen flugunfähig. Das „Begehen“ des Kinderspielplatzes durch Gänse wird durch den Zaun und die Pendeltore unterbunden.

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