Marktgeschehen erhalten

Wochenmarkt Werne: Händler nicht an den Rand drängen

In einem umfangreichen Beteiligungsprozess wurde das „Grüne Rückgrat Werne“ mit den Maßnahmen Schulhof Amtmann-Kreyenfeld-Schule, Werner Park, den Straßenbäumen im Bereich „Werner Heide“ und dem Werner Markt erarbeitet.

Die Neugestaltungen des Schulhofes sowie des Parks Werne befinden sich bereits in Bau und werden noch in diesem Jahr abgeschlossen. Die Erneuerung der Baumscheiben und Hochbeete im Quartier „Werner Heide“ ist schon fertiggestellt. Als letzte der großen Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen des Grünen Rückgrats Werne, folgt nun der Werner Markt. 

Marktplatz wird aufgewertet

Der Marktplatz soll zukünftig neue Nutzungsmöglichkeiten bieten. Neben der Funktion als Wochenmarkt und Veranstaltungsort der Bürgerwoche Bochum-Ost, werden vor allem die Aufenthaltsqualität und die Verbindungen zu den angrenzenden öffentlichen Räumen deutlich gestärkt. Der Platzbereich für den Wochenmarkt wird gegliedert und gefasst. An neuen Nutzungen wird ein Fahrradparcours besonders für junge Stadtteilbewohner entstehen, eine Obstwiese angelegt, weitere schattenspendende Bäume gepflanzt und Sitzmöglichkeiten geschaffen. Zusätzlich werden neue Wege erschlossen.

Der Wochenmarkt in Werne muss auch in Zukunft ein zentraler Bestandteil des Geschehens auf dem Marktplatz des Stadtteils sein. Das fordert Elke Janura, CDU-Ratsfrau für den Bochumer Osten, nachdem vor Ort die Pläne für die Umgestaltung des Platzes vorgestellt wurden.

Marktgeschehen erhalten

„Wir sehen auch, dass der Marktplatz eine Generalüberholung braucht. Wir begrüßen, dass durch einen Fahrrad-Parcours und andere Maßnahmen die Aufenthaltsqualität erhöht werden soll. Nur dürfen die Markthändler nicht an die Ränder des Platzes gedrängt werden.“ Das aber ist aufgrund der vorgestellten Planungen zu befürchten. Elke Janura räumt ein, dass der Markt in den vergangenen Jahren kleiner geworden sei: „Er wird aber nach wie vor – gerade an Samstagen – gut angenommen. Ich habe mit Händlern, aber auch mit Marktbesuchern gesprochen. Viele sehen die Neugestaltung des Platzes mit einer Verdrängung des Marktes wirklich skeptisch. Die Händler sind genug gestraft, wenn sie sich während der Umbauzeit ein Ausweichquartier werden suchen müssen. Da hoffe ich im Sinne des Stadtteils, dass die Werner das mitmachen. Es wäre schade, wenn das typische Marktgeschehen in Werne nur noch eine Randerscheinung wäre – im wahrsten Sinne des Wortes!“

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