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Rund um die Maggi-Kirche

WBGW feiert stolzes 100-jähriges Jubiläum mit 700 Mitgliedern

100 Jahre WGBW: Das stolze Jubiläum hat die Wohnungsbaugenossenschaft Wattenscheid gemeinsam mit rund 700 Mitgliedern mit einem großen Fest rund um die Maggi-Kirche gefeiert.

„Herzlichen Glückwunsch. Wir sind sehr zufrieden.“ Heike und Joachim Dannbeck wohnen seit fünf Jahren in einer WBGW-Wohnung an der Marienstraße. Beim Tag der offenen Tür der Wohnungsbaugenossenschaft Wattenscheid eG (WBGW) anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens nutzte das Mieter-Ehepaar die Gelegenheit, Geschäftsführer Markus Brüning persönlich zu danken.

1.400 Wohnungen betreut die WBGW in Wattenscheid, 1.600 weitere in der Umgebung. Bereits seit den 1980er Jahren saniert das Wohnungsunternehmen Zug um Zug seinen Altbestand. „Auch energetisch bereits zu einer Zeit, da kaum jemand wusste, was das ist“, betont Markus Brüning. Gerade ist das Quartier Westenfeld fertig geworden. Dank eines vernünftigen wirtschaftlichen Fundaments und strikter Einhaltung des Budgets bei Projekten kann eine Durchschnittskaltmiete von 5 Euro gehalten werden – bei Neubauten um die 10 Euro. „Wir sind nicht gewinnorientiert, der soziale Aspekt steht im Vordergrund“.

Gemeinschaft leben

Auch die Gastredner Daniel Igloffstein (Aufsichtsratsvorsitzender), Bürgermeister Dr. Sascha Dewender (CDU) und Alexander Rychter, Verbandsdirektor der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen lobten die erfolgreiche 100-jährige Geschichte der WBGW gemäß ihrer Philosophie „Tradition bewahren, Zukunft bauen und Gemeinschaft leben“.

Rund 700 Mitglieder der Genossenschaft waren der Einladung gefolgt und nutzten das Angebot an Speisen und Getränken und zum Austausch rund um die neue Geschäftsstelle in der Maggi-Kirche in Westenfeld. Dabei hatten sie auch die Gelegenheit, die lichtdurchfluteten und beeindruckenden Räume und Büros in der ehemaligen Kirche St. Nikolaus zu besichtigen.

Gegenseitige Unterstützung

In einem Raum im Eingangsbereich dokumentierte Bernd Albers (81) die Geschichte der Kirchen St. Nikolaus und St. Pius. Er lebt seit 74 Jahren in einer Wohnung der WBGW an der Pius-Kirche, war dort 30 Jahre lang Messdiener. Anschließend diente er weitere 30 Jahre bis zu ihrer Schließung in St. Nikolaus. Als „Dauermieter“ ist er kein Einzelfall. „Wir haben wenig Fluktuation“, so Markus Brüning.

Die schnelle Bearbeitung von Mängeln oder Beschwerden ist ein Garant für die Zufriedenheit der Genossenschaftsmitglieder – wie auch die sorgfältige Auswahl der Mieter. Größere Probleme in den Hausgemeinschaften gibt es nicht. Das bestätigen auch Heike und Joachim Dannbeck: „Wir haben eine super Nachbarschaft. Bei uns leben viele Nationen zusammen, wir helfen uns. Jeder ist für den anderen da.“

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