Im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr
Tanz verbindet Schüler aus dem Bochumer Norden
Rund 65 Kinder und Jugendliche aus dem Bochumer Norden standen im Rahmen eines Tanzprojektes im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr im Anneliese Brost Musikforum gemeinsam auf der Bühne.
Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule, des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums (beide im Schulzentrum Nord in Gerthe), der Frauenlobschule (Grundschule in Hiltrop) sowie der Hilda-Heinemann-Schule (Förderschule in Bergen).
Schulprojekt stärkt Selbstbewusstsein
Über mehrere Wochen probten die Teilnehmenden gemeinsam. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr bewusst eher unbekannte Werke von Béla Bartók und György Kurtág. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten neue Zugänge zur Musik zu eröffnen und gemeinsames Erleben zu fördern.
Zu Beginn seien bei vielen Kindern Zurückhaltung und Schüchternheit spürbar gewesen, hieß es aus dem Projektumfeld. Im Verlauf der gemeinsamen Arbeit habe sich dies jedoch deutlich verändert: Neugier, gegenseitiges Wahrnehmen und ein starkes Miteinander seien in den Vordergrund getreten. Musik wurde dabei zu einer gemeinsamen Sprache, teils auch in Verbindung mit Bewegung und einer Art „Tanzsprache“, die das Gemeinschaftsgefühl weiter stärkte.
Große Resonanz beim Publikum
Das Ergebnis stieß beim Publikum auf große Resonanz. „Man konnte richtig sehen, wie die Kinder im Laufe der Zeit zusammengewachsen sind“, sagte eine begeisterte Mutter. Eine weitere Besucherin betonte: „Die Musik war ungewohnt, aber gerade das hat vielleicht auch den Reiz ausgemacht.“
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in gemeinsamer kultureller Bildungsarbeit steckt – auch und gerade über Schulformen hinweg.
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