Hilfe in sozialer Notlage

Ruhr Park spendet Einwegmasken an bodo e.V.

Der Ruhr Park Bochum hat dem Verein bodo e.V., der Menschen in Bochum, Dortmund und Umgebung in sozialen Notlagen hilft, 18.000 OP-Masken spendiert.

Bodo-Geschäftsführerin Tanja Walter nahm die Masken von Center Manager Andreas Ulmer entgegen, die nun bei den zahlreichen Projekten und Anlaufstellen des Vereins an Bedürftige verteilt werden.

Jetzt, wo herkömmliche Mund-Nasen-Masken nicht mehr ausreichen, werden medizinische Masken mehr denn je gebraucht. „Es ist uns ein großes Anliegen, mit der Maskenspende eine Organisation zu unterstützen, die sich jeden Tag für Bedürftige in unserer Region einsetzt“, so Center Manager Andreas Ulmer. Gemeinsam mit Lars Horn, dem stellvertretenden Center Manager, besuchte er den Verein und übergab Tanja Walter und Oliver Philipp von bodo e.V. die Schutzmasken.

bodo e.V. hilft in Bochum und Dortmund

Seit 1994 betreibt bodo e.V. mehrere Anlaufstellen für Wohnungslose in Bochum und Dortmund und unterhält Versorgungs- und Beratungsangebote für Menschen in Not. Darunter das Notversorgungsprojekt „Kaffee & Knifte“, die Anlaufstellen für Verkäufer des sozialen Straßenmagazins bodo, das Hygienezentrum in Dortmund und die Notunterbringung „Bett statt Schlafsack“.

„Wir sind sehr dankbar für die großzügige Spende, denn wir können die Masken an vielen Stellen sehr gut gebrauchen“, sagt Tanja Walter. Bei täglichen Touren durch die Bochumer und Dortmunder Innenstadt verteilt der Verein Heißgetränke und Lebensmittel, Isomatten und Schlafsäcke an Wohnungslose – und gerade in der jetzigen Situation auch die dringend benötigten medizinischen Mund-Nasen-Schutzmasken.

Verteilung an Menschen in Not

„Wir betreuen zahlreiche Projekte, bei denen wir die Masken an Menschen verteilen, die aufgrund ihrer Notlage keinen Zugriff darauf haben. Einen Teil der Masken werden wir außerdem an befreundete Vereine und Initiativen in der Wohnungslosenhilfe weitergeben, die ebenfalls auf Masken angewiesen sind“, ergänzt Tanja Walter. „Die Corona-Krise lässt uns alle mehr zusammenrücken. Wir sind froh, dass wir in Zeiten des Lockdowns einen kleinen Betrag leisten und uns dort engagieren können, wo Hilfe benötigt wird“, berichtet Andreas Ulmer.

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