Fahrradfahrer, Flaneure und
Fitmessbegeisterte unterwegs
Opeltrasse hat Fans
Seit ihrer offiziellen Eröffnung am 8. Dezember 2025 wird – nach knapp zehnjähriger Vorbereitung und einjähriger Bauphase – die Opeltrasse von Fahrradfahrern, Flaneuren und Fitness-Fans angenommen.
„Wir sind begeistert“, fasst Burkhard Klein vom ADFC Bochum die ersten Eindrücke und praktischen Erfahrungen mit der Opeltrasse zusammen. Als Tourguide und ADFC-Vorstandsmitglied sowie als passionierte Radfahrer hat Klein die Strecke selbst häufig genutzt, begegnet hier Menschen mit und ohne Rad, joggend oder schlendernd. Ein friedliches Miteinander trotz oder wegen der bisher fehlenden Trennung von Fuß- und Radweg durch Markierungen. Klein: „Möglich, dass es keine Markierungen geben wird. Das wird die kommenden zwei bis drei Jahre beobachtet, ob Markierungen notwendig sind.“
Brücke über die A 448 geplant
Zuständig ist bei diesem Projekt das Grünflächenamt der Stadt Bochum.Weitere Baumaßnahmen wie die Zuwegungen an einigen Straßen und vor allem die Brücke über die A 448, die bis dahin durch eine Umleitung umfahren werden muss, stehen noch aus. Eine durchgehende Beleuchtung der Trasse soll über die vorhandenen Leerrohre realisiert werden.
4,4 Mio. Euro Investition
Zu dem 4 Kilometer langen, über 5 Meter breiten Rad- und Fußweg punktet die Opeltrasse mit weitläufigen, üppig bepflanzten Rastplätzen sowie Kunstskulpturen, hergestellt aus alten Bahnschienen. Bisher wurden rund 4,4 Mio. Euro in die neue Strecke investiert. Die Vollendung des Trassenverlaufs mit einem Brückenbauwerk über die A 448 wird voraussichtlich noch zwei Jahre beanspruchen.
Die ehemaligen Bahntrassen von Opel verbinden Bochum-Laer und Weitmar, die Wohngebiete und Mark51°7. Etwas Ortskenntnis vorausgesetzt, können Radler von Duisburg-Wedau über ein fertiges Teilstück des Radschnellweg1 über Mülheim bis nach Essen fahren.
Über den Ruhrtalradweg, die Springorum- und Opeltrasse geht’s zum Emscherparkway, der bis zum Schiffshebewerk Henrichenburg führt.



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