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Anne Castroper

Die VfL-Kolumne von Ansgar Borgmann – Februar 2026

VfL-Stadionsprecher Ansgar Borgmann philosophiert in seiner VfL-Kolumne „Anne Castroper“ mal wieder über unsere blau-weißen Jungs.

Ja, hallo erstmal! So grüßte einst ein bekannter Ostwestfale von den Comedy-Bühnen dieser Republik, das Publikum lauschte den mal mehr oder weniger lustigen hoffmannschen Erzählungen. Wir, die wir es hier und heute mit dem VfL halten, ergötzen uns lieber an Hofmanns Zählungen.

Und die geh´n so: Hoffi trifft, Hoffi legt vor, immer schön im Wechsel. Und immer wichtig. Denn der VauEffEll, UNSER VauEffEll, haut immer noch Woche für Woche einen raus. (Ob das noch der Fall sein wird, wenn ihr das hier lest, weiß nur der Gott des Redaktionsschlusses. Oder die Göttin des Redaktionsschlusses, kann ja auch sein.)

Gegen Bielefeld: Flanke Kwarteng, Kopfball Hofmann, Tor, Einszunullsieg. Gegen Karlsruhe: Vorlage Hofmann, Abnahme Onyeka, Tor, Einszunullführung. Gegen Darmstadt: Pressingopfer Lilien-Richter, „Vorlage“ auf Hofmann, Lupfer, Tor, Zwoeinsführung. Gegen Schalke: Flügeldüser Holtmann, Vorlage, satter Strahl von Hofmann, Unterkante Latte, Tor, Zwonullsieg. Gegen Münster: Kopfballvorlage Hofmann, Linksschuss Miyoshi, Einseinsunentschieden. Hoffi steht nun bei fünf Treffern und sechs Assists, macht in Summe muntere elf Scorerpunkte. Da geht noch mehr, da bin ich sicher. Ich riech sowatt.

Seitdem ich mich von euch ins Jahr 2026 verabschiedet habe (ja, hallo erstmal!), hat der VauEffEll nicht mehr verloren (wie gesagt: Ich schreib dat hier an Weiberfastnacht…). Sieben Spiele, elf Punkte. Zwei Siege, und wat für welche – gegen die „Ostwestfalenidioten“ (sorry, ich gebe nur Liedgut textlich fehlerfrei wieder) und gegen Ückendorf. Der Herbstmeister aus der Nachbargemeinde wurde im DERBY (jahaaa, wat sonst?!?) vor ausverkauftem Schmuckkästchen sach- und fachgerecht auf Königsgrau gestutzt. So geh´n die Bochumer, die Bochumer geh´n so. Schon jetzt ein Dreipunktler für die Ewigkeit.

Wobei: Dafür bräuchte es schon die Erfüllung der Mission „Klassenerhalt“. So schön und lustig und verdient und emotional die Siege über die nordrheinwestfälischen Rivalen auch waren, sie haben nur für Kurzzeitberuhigung gesorgt. Denn noch ist das Rotlichtviertel der Tabelle für unsere Blau-Weißen bedrohlich nah. Fünf Punkte auf den falschen Relegationsplatz, sechs auf Rang 17 – das ist noch zu dünn, der frische Lorbeerkranz bietet da wenig Komfort und Polsterung.

Es geht in Richtung Frühling, Uwe immer noch in kurzer Buxe. Paderborn, Nürnberg, Düsseldorf, Kaiserslautern – das sind die kommenden Herausforderungen. Schnellstmöglich auf 40 Punkte zu kommen, das Ziel.

Dabei helfen uns Jungs, die zu Beginn des Jahres neu anne Castroper gewechselt sind. Mikkel Rakneberg aus Norwegen, Marcel Sobottka aus Bottrop und Callum Marshall aus Nordirland. Gerade Letztgenannter macht uns jede Menge Spaß, bringt die Leihgabe von West Ham United doch eine Menge Galligkeit und Widerstandsfähigkeit, gepaart mit einem guten Torriecher (Premierentor gegen Darmstadt), mit. Genau das, was wir hier sehen wollen. So seh´n die Bochumer. Und wir seh´n uns demnächst hier wieder.

Mit blau-weißen Grüßen
Euer Ansgar Borgmann

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