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Das wird aus der „Heimatstube“
Der ganz große Schmerz ist es nicht mehr. Schließlich weiß Gordon Willma schon seit langer Zeit, dass die „Heimatstube“ im Keller des Langendreerer Amtshauses endgültig Geschichte ist.
Aus und vorbei. Letzter Termin der Stadt war der 1. April, der aber durch die engagierte Tätigkeit des Stadtarchivs („wir müssen da noch einiges prüfen“) immer wieder verlängert wurde.
„Letzte Stunde“
Jetzt aber schlug die „letzte Stunde“: am 17. Juli holten vier Mitarbeiter der Zentralen Dienste der Stadt Bochum die endgültig letzten einer Reihe von fertig gepackten Kartons ab. Leer ist der Amtshaus-Keller aber nicht: Viel scheinbar interessantes, von Experten jedoch als „wertlos“ qualifiziertes Ausstellungsmaterial bleibt in den feuchten, teilweise angeschimmelten Kellerräumen zurück. Auch wunderschöne, handgefertigte, große Archivschränke, die zum Abtransport erst einmal auseinandergebaut werden müssten. Einige Vitrinen werden noch abgeholt.
Ein Schulmuseum hat sich noch angekündigt, das eine oder andere Objekt zu übernehmen und auch zu präsentieren. So will auch das „Tierpark-Fossilium“ verfahren, das ganz begeistert war von seinen neuen alten Stücken. „Stadtarchiv und Bergbaumuseum“, stellt Willma nüchtern fest, „lagern unsere Sachen nur ein. Vielleicht werden sie aber hin und wieder einmal gezeigt.“ Das wäre schön – und ein neues Leben für viele alte Stücke.




Text und Fotos: Eberhard Franken
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