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Adventure-Golf XXL

Golfpark Zeche Amalia eröffnet – in der „Eifel“ des Ruhrgebiets

Rund 34 Hektar wunderbar gestaltete Grünfläche laden ab sofort dazu ein, im Golfpark Zeche Amalia am Harpener Hellweg eine Runde Adventure-Golf XXL (18 Bahnen auf Kunstrasen, mit Golfball) oder Fun-Fußball zu spielen. Ein Beitrag von Eberhard Franken.

Am 11. September haben die ersten Akteure auf der großen Anlage an der Werner Stadtgrenze zu Lütgendortmund bei der Teileröffnung die ersten Abschläge gemacht. Golf für alle bietet Betreiber Heiner Rogmann – und das in nächster Zeit auch noch auf vier weiteren Teilen der Anlage, an denen aktuell noch gebaut werden soll.

Insbesondere auch an Familien wendet man sich dann demnächst mit Fußball-Golf, das man (wie Dun-Fußball) mit richtigen Lederbällen spielt. Außerdem werden im Werner Norden noch Übungsgrüns, eine Driving-Range und der schon ultralange geplante 9-Loch-Golfplatz gebaut.

In Werne an der Grenze zu Lütgendortmund

Rogmann und sein Marketing-Chef Carsten Hesse weisen darauf hin, dass sie schon seit 2019 intensiv an der Entwicklung des Areals arbeiten und mit rund 80.000 Lkw-Ladungen hunderttausende Kubikmeter Erde nach Werne haben karren lassen, um den Boden für die Anlage zu modellieren. Das sorgte für Verzögerungen und bei den unmittelbaren Anliegern auch für Kritik, die aber nachließ, als man erkennen konnte, dass sich das Gelände auch zum Freizeitbereich entwickelte. Ein öffentlicher Radweg führt direkt vorbei, Bienenhotels und ein Insektenwald flankieren die Grüns.

Seit Jahrzehnten gab es Planungen

Die Zeche Amalia GmbH von Heiner Rogmann und Bart Tönnissen, die das Gelände von RWE und der Stadt Bochum gepachtet hat, ist übrigens nicht der erste Akteur an dieser Stelle. Schon lange vor 2019, bereits im Jahr 1991, wurde in Werne über Golf auf Amalia diskutiert und potenzielle Investoren schmiedeten viele Pläne. Nun endlich kann man wirklich seine Freizeit dort verbringen. Heiner Rogmann lobte in seiner Eröffnungsrede die Landschaft als „die Eifel des Ruhrgebiets“. Da schloss sich auch Bezirksbürgermeister Dr. Dirk Meyer an. Es gab auch schon Anfragen für Mitgliedschaften auf der 9-Loch-Golfanlage, die möglicherweise („abhängig auch von Wetter und Genehmigungen“) in zwei Jahren fertig sein könnte.

Ganzjährig geöffnet

Zeche Amalia wird beinahe ganzjährig geöffnet sein, ist nur von Mitte Dezember bis Anfang Februar geschlossen. Und obwohl das Gebäude für die Gastronomie noch fehlt, gibt es vor Ort Speisen, Getränke und Sitzgelegenheiten für die Besucher. Carsten Hesse ließ durchblicken, dass es Ende Oktober schon ein Turnier geben könnte.

Tickets, Öffnungszeiten, Preise (z.B. Fun-Fußball 12 Euro – Kinder 8 Euro) sowie viele weitere Infos unter www.zeche-amalia.de.

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