DRK-Infoabend in Wattenscheid
Drohnenangriffe, Sabotage, Katastrophen: Notfallvorsorge lernen
Der Wattenscheider Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) lädt zu einem Infonachmittag ein. Am Mittwoch, 23. September, geht es von 16 bis 18 Uhr in den barrierefreien Räumen des DRK-Kreisverbandes an der Voedestraße 53 um das Thema Notfall- und Krisenvorsorge. Da die Teilnehmerzahl auf 40 Personen begrenzt ist, bittet das DRK um eine Anmeldung per E-Mail an info@drk-wattenscheid.de oder telefonisch unter 02327/87017.
Wie kann man sich und seine Familie im Ernstfall bestmöglich vorbereiten? Welche Dinge gehören in den Vorratsschrank? Was sollte man mit Nachbarn absprechen? Welche Notfallmedikamente sind wichtig – und welche Anschaffungen können im Krisenfall wirklich hilfreich sein?
Aktuelles Thema
Die zunehmenden Angriffe auf kritische Infrastruktur, mögliche Störungen der Energieversorgung und vielfältige hybride Bedrohungen zeigen, wie wichtig eine solide persönliche Krisenvorsorge sein kann. Ralf Frede, erfahrener Ausbilder und Einsatzkraft im Katastrophenschutz auf Kreis- und Landesverbandsebene, gibt einen praxisnahen Überblick darüber, wie sich Haushalte auf unterschiedliche Krisensituationen vorbereiten können.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem sinnvolle Notvorräte für Lebensmittel und Trinkwasser, die Vorsorge für einen möglichen Ausfall von Strom und Wärme sowie der Aufbau eines gut ausgestatteten Notfallrucksacks. Auch wichtige Medikamente und persönliche Dokumente, die im Ernstfall schnell verfügbar sein sollten, werden thematisiert.
Warnung der Bevölkerung
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Warnung der Bevölkerung. Ralf Frede informiert über Warn-Apps, Cell Broadcast und Sirenen und erläutert, wie die unterschiedlichen Warnsignale und Warnmeldungen richtig eingeordnet werden. Dabei geht es auch darum, wo im Krisenfall verlässliche Informationen zu finden sind und wie man sich vor Falschinformationen schützen kann.
Darüber hinaus zeigt Frede, wie sich die häusliche Resilienz stärken lässt, damit der Alltag auch bei längerfristigen Störungen möglichst stabil bleibt. Dazu gehört auch die Frage, welche Absprachen mit Nachbarn sinnvoll sind und wie gegenseitige Unterstützung im Krisenfall organisiert werden kann. Ziel des Infoabends ist es zu zeigen: Vorsorge ist kein Hexenwerk, sondern lässt sich Schritt für Schritt umsetzen.
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