Alternatives Angebot in Wattenscheid direkt im Anschluss geplant
Gesundheitskiosk muss schließen
Viele Bürger aus Wattenscheid, aber auch aus Bochum, haben in den letzten Monaten die niederschwelligen Angebote des Gesundheitskiosk an der Friedrich-Ebert-Straße 3 genutzt. Trotzdem muss er am 31. Juli schließen. Grund ist die angekündigte, aber ausgebliebene gesetzliche Verankerung der Gesundheitskioske durch den Gesetzgeber.
Die Stadt Bochum, die AOK NordWest, die AWO Ruhr-Mitte und das Hamburger Unternehmen OptiMedis hatten im letzten Jahr den Gesundheitskiosk eröffnet. Sie danken den Mitarbeitenden und allen Beteiligten, die dieses Projekt mit großem Engagement aufgebaut und begleitet haben.
Passgenaue Angebote entwickeln
Trotz der Schließung soll Gesundheitsaufklärung, -bildung und -förderung weiterhin in Wattenscheid präsent bleiben werden, um die entstehende Lücke bestmöglich aufzufangen. Das neue, flexiblere Angebot „Gesund im Quartier – Öffentlicher Gesundheitsdienst vor Ort“ soll bereits ab der Schließung des Kiosks erprobt werden. Auf Basis der bisherigen Erkenntnisse werden fortlaufend zielgruppenspezifische und passgenaue Beratungs- und Aufklärungsangebote für das Quartier entwickelt und evaluiert. Geplant sind unter anderem themenbezogene Sprechstunden wie zur persönlichen Orientierung im Gesundheitssystem, Kindergesundheit in Deutschland, Stillcafé oder Impfberatung. Sozialdezernent Jens Vieting: „Der Gesundheitskiosk war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen auf jeden Fall weiterhin auf die Menschen zugehen, proaktiv niederschwellig Gesundheitsförderung und -prävention anbieten.“
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