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„Tiny Forest“ im
Stadtgarten Wattenscheid

Grün statt Grau

Grün statt Grau, Bäume statt Beton: Im Wattenscheider Stadtgarten entsteht ein neuer Wald, ein „Tiny Forest“. Schülerinnen und Schüler des Märkischen Gymnasiums und der Gertrudisgrundschule haben mit Bürgerinnen und Bürgern, Mitgliedern des „Eine Weltladens“ und OB Jörg Lukat die ersten von insgesamt 5.000 Setzlingen auf das ehemalige Betriebshofgelände der Stadt gepflanzt.

2021 hatte die Bürgerinitiative „Tiny Forest Friends“ die Idee. Der kleine Wald aus Esskastanien, Hainbuchen, Apfelbäumen, Haselnuss, Kornelkirsche und Weißdorn soll als Temperatur- und Lärmpuffer dienen, die Luft reinigen und einen sicheren Rückzugsort für Insekten und Vögel bieten. Die hohe Diversität an Baumarten kann eine Vielfalt an Insekten- und Vogelarten anlocken.

Ökologie und Begegnung

Die Hochschule Bochum erforscht als langfristige Partnerin des „Tiny Forest“ auf dem Gelände die Auswirkung von Pflanzenkohle auf die Vegetation. Die abschließende Gestaltung der restlichen Fläche übernimmt im Nachgang eine Fachfirma für Garten- und Landschaftsbau.

Mit dem „Tiny Forest“ entsteht direkt am Stadtgarten Wattenscheid nicht nur ein neuer ökologischer Mehrwert, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Lernens und des gemeinschaftlichen Engagements für eine nachhaltige Zukunft. Die Herstellungskosten liegen bei insgesamt rund einer Million Euro.

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